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iPhone mit 10-fach-Zoom: Periskop-Kamera erst 2023

10.03.2021 | 11:10 Uhr |

Laut einem Analysten bekommt das iPhone 2023 ein Periskopobjektiv. Ein optischer Zoom mit bis zu zehnfacher Vergrößerung wäre damit vorstellbar.

Update vom 10.03.2021

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat seine Prognose für ein Periskop-Objektiv im iPhone auf das Jahr 2023 korrigiert. Das berichtet Macrumors. Mit einer Periskop-Linse soll bis zu zehnfacher Zoom möglich werden. Mit dem aktuellen Topmodell iPhone 12 Pro Max ist fünffacher Zoom noch das Maximum. Für das nächstjährige Modell soll erstmal eine verbesserte Telelinse und Autofokus in der Frontkamera im Fokus liegen.

Ursprüngliche Meldung vom 22.07.2020

Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo meldet, dass Apple in 2022 ein Periskop-Objektiv im iPhone verbauen will. Das berichtet Macrumors. Damit soll der optische Zoom deutlich verbessert werden. Aktuelle Smartphones mit Periskop-Objektiven sind zu einem zehnfachen Zoom bei gleichbleibender Bildqualität in der Lage.

Im besten aktuellen iPhone, dem iPhone 11 Pro, ist lediglich eine Telekamera mit zweifachem optischen Zoom verbaut. Digital kann bis zu zehnfach vergrößert werden, dabei leidet die Bildqualität aber deutlich. Auch wenn die Kamera des iPhone 11 Pro zu den besten auf dem Smartphone-Markt gehört, ist der geringe optische Zoom ein häufiger Kritikpunkt. In Verbindung mit der Auflösung, die für aktuelle Smartphone-Kameras auch nicht besonders hoch ist, sind Aufnahmen mit starkem Zoom schwierig. Eine hohe Auflösung hilft bei digitaler Vergrößerung. Im Ranking für die beste Kamera auf der Fachseite DXOMARK steht das iPhone 11 Pro aktuell auf Platz 7. Konkrete Angaben über die Bauart oder die Eigenschaften der prognostizierten iPhone-Periskoplinse verrät Kuo übrigens nicht.

Periskop-Objektive – Von Außen nach Innen

Periskop-Objektive in Smartphones funktionieren anders als traditionelle Objektive. In größeren Kameras wird das Objektiv außen angebracht, das Licht fällt durch die äußere Linse ein und wird auf dem Weg zum Sensor im Gehäuse über weitere Linsen vergrößert. Ein Smartphone hat jedoch außen nicht genug Platz für ein entsprechend großes Objektiv. Stattdessen wird das einfallende Licht durch eine äußere Linse aufgenommen, im Gehäuse jedoch mithilfe eines Spiegels umgeleitet und dort durch die Vergrößerungslinsen geleitet. Somit kann der Prozess von außen nach innen verlagert werden.

Update: Ming Chi Kuo nennt mögliche Zulieferer

In einem aktuellen Bericht nennt Kuo auch mögliche Zulieferer für die neuen Periskop-Linsen. Demnach wird Apple seinen Zulieferer wechseln. Genius Electronic Optical , die aktuell noch die Linsen für Apple herstellen, wird laut Kuo das Nachsehen gegenüber dem koreanischen Hersteller Semco sowie dem chinesischen Unternehmen Sunny Optical haben. Kuo bestätigt außerdem nochmal die Aussage, dass die neuen Linsen frühestens 2022 ihren Weg ins iPhone finden werden.

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