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iPhone 13: Warum sich das Warten lohnt

10.01.2021 | 16:19 Uhr | Dennis Steimels

Es gibt gute Gründe, das iPhone 12 zu überspringen und gleich auf das iPhone 13 umzusteigen. Denn das soll viele neue Features mitbringen, die auch Android-Handys schon lange haben.

Zwar hat Apple erst vor wenigen Monaten seine neuen Smartphone-Generation mit dem iPhone 12 (12 Mini / 12 Pro und Pro Max) präsentiert, die jetzt erstmals mit einem im 5-Nanometer-Verfahren hergestellten Prozessor namens A14 arbeitet, sowie mit 5G ausgestattet ist. Allerdings fehlen den iPhone-12-Modellen noch einige Features, die Android-Geräte schon lange bieten und die erst mit dem iPhone 13 (alle aktuellen Infos und Gerüchte) kommen sollen.

iPhone 13 Pro (Max) mit 120-Hertz-Displays

Nachdem Apple bei seiner iPhone-12-Reihe auf eine höhere Bildwiederholrate verzichtet, sollen das iPhone 13 Pro und das Pro Max tatsächlich 120 Hertz-Displays bieten. Die iPhone-12-Modelle können nämlich maximal nur 60 Hertz. Seit wenigen Monaten ist bereits die Rede davon, dass die kommende iPhone-Generation mit einem Pro-Motion-Display kommen soll, das eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz unterstützt. Dadurch wären flüssigere Animationen und auch schnellere Reaktionszeiten möglich - und auch soll endlich eine Always-On-Funktion kommen.

iPhone 13: Features, Design, Preis – das kommt 2021

Hierfür kommen sogenannten LTPO-OLED-Displays zum Einsatz, die unter anderem die adaptive Bildfrequenz ohne zusätzliche Hardware unterstützen. Die Panels werden ausschließlich von Samsung stammen und kamen schon im Galaxy Note 20 Ultra (im Hands-On) zum Einsatz. Auch LG war als Lieferant im Gespräch, allerdings wird LG laut The Elec erst 2022 in der Lange sein, ebenfalls LTPO-OLED-Bildschirme in hoher Stückzahl zu liefern. Deswegen geht man aktuell davon aus, dass nur die beiden Pro-Modelle des kommenden iPhone 13 mit einem solchen LTPO-Display ausgestattet sein werden, das 120 Hertz unterstützt. Die günstigeren iPhone-13-Modelle werden wohl mit einem herkömmlichen OLED-Bildschirm und weiterhin 60 Herz arbeiten.

Sobald LG als zusätzlicher Lieferant von LTPO-Displays ins Spiel kommt, werden auch die Standard-iPhones mit adaptiven Bildwiederholraten von bis zu 120 Hertz kommen. Und das wäre dann beim iPhone 14 im Jahr 2022 der Fall.

Übrigens: Apple setzt  bereits im iPad Pro (im Preisvergleich) auf ein Pro-Motion-Display, was die Bildwiederholrate auf 120 Hertz erhöht. Laut Apple ist diese Funktion vor allem dann interessant, wenn Sie mit dem Apple Pencil (im Preisvergleich) arbeiten.

Always-On-Funktion erst im iPhone 13

Was bei vielen Android-Smartphones schon lange Standard ist, finden wir im iPhone 12 leider nicht - eine Always-On-Funktion. Dabei kennen auch Apple-Nutzer dieses Feature bereits, wenn sie eine Smartwatch wie die Apple Watch seit Series 5 nutzen. Selbst wenn das Display ausgeschaltet ist, zeigt es wichtige Informationen wie die Uhrzeit, Akkuladestand und Benachrichtigungen an. Das ist sehr praktisch, da Sie so Ihr Handy nicht immer erst entsperren oder antippen müssen, um diese Infos zu erhalten.

Mit dem OLED-Bildschirm, den Apple in allen iPhone-12-Modellen verbaut, wäre das auf jeden Fall möglich gewesen. Aber Apple scheint alle großen Updates für das iPhone 13 (Pro) aufzuheben, das nämlich mit einer Always-On-Funktion kommen soll.

Touch ID unter dem Display-Glas

Seit dem iPhone X unterstützt jedes neue iPhone nur die Gesichtserkennung (Face ID) als biometrische Authentifizierung - mit Ausnahme vom iPhone SE 2020 (im Test) . Touch ID, also das Entsperren per Fingerabdruck, gibt es nicht mehr. Das liegt unter anderem daran, dass Apple auf nahezu randlose Displays setzt, wodurch es keinen Platz für den physischen Home-Button gibt, in dem der Fingerabdruck-Sensor integriert war. Dieses Problem hatten natürlich auch andere Smartphone-Hersteller. Die Lösung: der Scanner sitzt bei vielen Handys jetzt direkt im Display beziehungsweise unter dem Glas.

Auch wenn die Gesichtserkennung sicher und auch schnell ist, bleibt es Entsperren mit dem Finger praktisch. Vor allem in der aktuellen Zeit mit der Mund-Nasen-Bedeckung müssen iPhone-Nutzer wieder häufiger den Pin-Code eintippen. Hier wäre Touch ID sehr praktikabel im iPhone 12 gewesen. Tatsächlich besagen aktuelle Gerüchte , dass das iPhone 13 wieder mit einem Fingerprint-Scanner kommen soll - und zwar unter dem Display-Glas.

Kein USB-C, aber komplett ohne Anschlüsse

Die Hoffnung war groß, dass das iPhone 12 mit USB-C statt Lightning kommt - oder zumindest das iPhone 13. Allerdings ist sich der bekannte Leaker Jon Prosser sicher: Kein iPhone werde jemals USB-C unterstützen. Allerdings hat er zugleich eine andere spannende Info in seinem Youtube-Video veröffentlicht: Ein 2021er iPhone soll komplett auf Anschlüsse verzichten und nur noch auf kabelloses Laden setzen. Laut aktuellen Gerüchten sollen vier Modelle auf dem Markt kommen - iPhone 13, Mini, iPhone 13, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max. Wenn ein Modell wirklich ohne Anschlüsse kommt, dann wird es wohl das Pro Max sein. Ganz einfach aus dem Grund, dass es das beste und teuerste Gerät der Reihe sein wird.

iPhone 13 mit kleinerer Notch

Ja, die Notch soll auch noch im kommenden iPhone bestehend bleiben, wenn auch kleiner werden. Der Leaker IceUniverse gibt Hoffnung: Die Breite der Notch im iPhone 13 soll zwar identisch sein, jedoch soll sich die Höhe verringern. So stört die Einkerbung im Display deutlich weniger.

iPhone 13 mit 5G mmWave in mehr Modellen

Nur die für den amerikanischen Markt produzierten iPhone-12-Modelle unterstützen den bislang schnellsten Mobilfunkstandard 5G mmWave. Denn dort gibt es bereits ein entsprechendes Netz. Hierzulande spielt 5G mmWave noch keine Rolle - der Ausbau wird auch noch Jahre dauern, da hierfür sehr viele Antennen benötigt werden. Trotzdem ist es ärgerlich, ein weniger zukunftssicheres iPhone zum gleichen Preis zu kaufen. Einem Bericht von Patently Apple zufolge soll sich genau das mit dem iPhone 13 ändern. Mit der 2021er iPhone-Generation sollen mehr Modell mit 5G mmWave kommen. Und das spricht hoffentlich auch dafür, dass diese Netze in mehr Regionen verfügbar sein werden.

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