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"Silent Running" & erste Benchmarks

20.11.2002 | 15:12 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Auf Chip und Speicher sitzt ein großer Lüfter inklusive Heatpipe (FXFlow), der dafür sorgt, dass die Temperatur im Gehäuse nicht noch mehr ansteigt. Der Lüfter zieht frische Luft von außen herein und gibt die warme Luft über eine Öffnung am Gehäuse wieder aus. Daher werden auch zwei freie und nebeneinander liegende Slots im Gehäuse zum Anschluss der Karte benötigt. Zusätzlich werden Geforce FX-Grafikkarten eine direkte Verbindung zum Netzteil des Rechners benötigen, weil der AGP-Slot alleine nicht den benötigten Strom liefern kann.

Neu ist auch die "Silent Running"-Funktion, die bereits aus dem Mobile-Bereich bekannt ist. Dabei wird ständig überprüft, wie viel Leistung der Rechner von der Grafikkarte benötigt. Wird beispielsweise gerade nur ein Brief getippt, regelt sich der Lüfter der Grafikkarte automatisch herunter und verursacht dadurch auch weniger Lärm. Wird ein 3D-Spiel gestartet und somit auch die Grafikkarte mehr beansprucht, dann dreht der Lüfter auf.

Nvidia machte bei der Präsentation der "Geforce FX" auch erste Angaben zu Benchmark-Ergebnissen. Laut Nvidia läuft demnach Quake 3 bei einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln mit 173,1 Bildern pro Sekunde (Geforce 4 Ti 4600 = 93,9 fps). Doom 3 soll mit circa 50 Bildern pro Sekunde laufen (Geforce 4 Ti 4600 = 20,9 fps) und UT 2003 mit 108,4 fps (39,3 fps). Ob Nividas Angaben stimmen, lässt sich erst dann überprüfen, wenn die ersten Testexemplare der "Geforce FX" vorliegen.

Ausschlaggebend werden nicht zuletzt auch die Treiber sein, bei denen Nvidia wie bisher auch auf "UDA" (Unified Driver Architecture) setzt. Es soll also auch künftig nur eine Binary-Datei zum Download geben, die Treiber für alle verfügbaren Nvidia-Chips beinhaltet.

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