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Bald kein Gratis-Internet mehr in Teslas E-Autos

10.12.2019 | 09:50 Uhr | Michael Söldner

Wer künftig im Tesla Spotify, Echtzeit-Verkehrsinformationen oder mobile Updates nutzen will, muss zahlen.

Seit 2012 bietet Tesla in seinen elektrisch betriebenen Fahrzeugen einen kostenlosen Internetzugang an. Darüber können Kunden Satellitenkarten zur Navigation, Updates oder Spotify-Songs herunterladen. Ab 2020 sollen Kunden zur Kassegebeten werden . Dazu unterscheidet Tesla den mobilen Internetzugang künftig in Premium Connectivity und Standard Connectivity. Die Standardversion umfasst weiterhin Google-Maps-Karten, auf Luftbildaufnahmen müssen diese Nutzer aber verzichten. Auch Echtzeit-Verkehrsinformationen sind hier nicht mehr möglich. Das Streaming per Spotify funktioniert in der Standard-Version nur noch über das verbundene Smartphone.

In den USA soll Premium Connectivity zehn US-Dollar pro Monat kosten. Dafür erhalten Nutzer die Software-Updates für ihr Auto weiterhin per Mobilfunk. Standardnutzer müssen hierfür auf eine WLAN-Verbindung zuhause zurückgreifen. Sicherheitsupdates will Tesla aber weiterhin auch über die Mobilfunkverbindung für alle Nutzer ausliefern. Preise für Deutschland stehen noch nicht fest. Betroffen sind zudem nur Fahrzeuge, die nach dem 1. Juli 2018 verkauft wurden. Käufer dieser Fahrzeuge erhalten ein 30-tägiges Probeabo der Premium Connectivity. Grund für die Einführung einer kostenpflichtigen Mobilfunkverbindung in Tesla-Fahrzeugen sind offenbar die Mobilfunkgebühren, die der Hersteller bislang komplett selbst tragen musste.

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