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Zusätzliche Verwirrung durch Benchmarks

08.07.2003 | 09:43 Uhr |

Zusätzliche Verwirrung schafften auch so genannte Benchmarks, so Nathan Brookwood von Insight 64. Die Hersteller nutzen nach Ansicht des Analysten die mangelnde Vergleichbarkeit von PC-Systemen aus, indem sie leistungsstarkes Equipment zusammenwürfeln, ohne auf die Performance des Gesamtsystems zu achten.

Die verwendeten Komponenten dienten dabei nur als Rechtfertigung für einen hohen Preis, obwohl zum Beispiel Anwender, die keine aufwändigen Multimedia-Anwendungen oder Spiele einsetzen, auf teure Grafikkarten verzichten und auf günstigere Rechner ausweichen könnten.

Wenn die in der Studie beschriebenen Zusammenhänge tatsächlich praxisrelevant sind und es nach den Prognosen von IDC geht, kommen Privatanwender am besten mit der Begrifflichkeit zurecht. Denn für den Consumer-Bereich prognostizieren die Marktforscher ein Umsatzwachstum von 10,8 Prozent in den USA und 6,5 Prozent weltweit für 2003, während die PC-Verkäufe an Unternehmenskunden stagnieren.

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