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Zukünftige Entwicklung und grundlegende Sicherheitsmaßnahmen

08.03.2002 | 12:55 Uhr |

Für die Zukunft sieht Larry Bridwell, Content Security Programs Manager bei ICSA, schwarz. Seiner Meinung nach werde sich die Sicherheits-Problematik verschärfen. Die größte Gefahr geht von Schädlingen der Gattungen "Code Red" und "Nimda" aus, die sich mit Hilfe diverser Methoden fortpflanzen.

Nimda etwa schlug zum einen per Mail zu, nicht einmal ein Anhang musste geöffnet werden. Zum anderen verbreitete sich Nimda über zugängliche Netzwerkverbindungen wie Win32/QAZ. Zu guter Letzt: Der Wurm suchte sich seine Opfer auch per Browser - mittels Javascript über geöffnete Seiten von kompromittierten Webservern ( wir berichteten ).

Für Bridwell sind die Konsequenzen klar: Auf die Branche werden höhere Kosten im Bereich Schutzmaßnahmen und Wiederherstellung zukommen.

Als wichtigste Stützen im Kampf gegen Viren sieht er unter anderem "network perimeter protection" sowie "desktop antivirus development ". Kein Weg führt dabei an Perimeter Protection, also dem Scannen und Abfangen von potenziellen Übeltätern am Eingang zum Firmennetzwerk vorbei.

Darüber hinaus müsste nach Meinung des Experten dort auch das Filtern von Dateianhängen verbessert werden. Anhänge mit den Dateitypen .exe, .vbs oder .pif, die häufig zur Verbreitung genützt werden, sollten konsequenter unter die Lupe genommen werden.

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