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Zuerst Warnung per Mail, dann Anzeige

14.02.2002 | 12:34 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Mehr als 2000 Personen beteiligten sich aktiv an diesem Kettenbrief. Nachdem die Federal Trade Commission (FTC) den Kettenbrief im September 2000 enttarnt hatte, verschickte die FTC deshalb insgesamt 3000 Mail-Warnungen, in denen sie darauf hinwies, dass derlei Praktiken illegal sind.

Außerdem warnte die Kommission 1000 Teilnehmer davor, sich weiterhin an dem Kettenbrief zu beteiligen. Doch das Ergebnis war wenig vielversprechend: Sechs Monate später stellte die FTC nämlich fest, dass die Zahl der Teilnehmer um weitere 2000 gestiegen war.

Ermittler der FTC nahmen daraufhin als Undercover-Agenten an der Kettenmail teil und zahlten die gewünschten Beträge. Durch den dadurch hergestellten Kontakt konnten sieben Übeltäter enttarnt und vor Gericht gebracht werden. In den USA sind Kettenbriefe, in denen Zahlungen gefordert werden, verboten.

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