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Zenimax beschuldigt John Carmack des Ideendiebstahls

03.05.2014 | 05:33 Uhr |

Der Mutterkonzern von id Software erhebt schwere Vorwürfe gegen John Carmack und fordert eine finanzielle Beteiligung an der VR-Brille Oculus Rift.

Mit der Entwicklerlegende John Carmack wechselte im November 2013 ein Urgestein der Branche von id Software zu Oculus VR, um dort in Vollzeit an der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift mitzuarbeiten. Nun erhebt Publisher Zenimax schwere Vorwürfe gegen den Doom-Entwickler. Demnach habe Oculus VR geistiges Eigentum unrechtmäßig für die Arbeiten an Rift verwendet.

Der Mutterkonzern von id Software hatte bereits im Mai 2012 einen Vertrag mit Oculus VR geschlossen, der die Verwertungsrechte an der Zusammenarbeit regeln sollte. John Carmack wird darin namentlich zwar nicht erwähnt, dennoch sieht sich Zenimax nun im Recht, die bis November 2013 von Carmack zu Oculus Rift beigesteuerten Arbeiten für sich zu beanspruchen.

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Der Publisher wirft Carmack außerdem vor, Software des Unternehmens zu Oculus VR mitgenommen zu haben, während er noch bei id Software arbeitete. Die Fronten scheinen verhärtet, können sich die Anwälte beider Unternehmen nicht auf ein Lizenzmodell einigen, könnte ein langer Rechtsstreit drohen.

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