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Zahlen für ausgewählte Regionen

10.04.2003 | 13:41 Uhr | Markus Pilzweger

In den USA ging die Zahl verkaufter Alben in 2002 um zehn Prozent zurück, nach Angaben der IFPI hauptsächlich auf Grund sinkender Verkäufe der großen Labels, die über illegale Internet-Quellen substituiert wurden.

Auch der japanische Markt kämpft nach Meinung des Verbandes mit Internet-Piraterie und CD-Brennern. So seien im vergangenen Jahr 236 Millionen CDs gebrannt, aber nur 229 Millionen Musik-CDs verkauft worden. Der Markt ging dabei um neun Prozent zurück.

In Westeuropa erwiesen sich die französischen Konsumenten als äußerst kauffreudig. Der weltweit viertgrößte Musik-Markt konnte im Gegensatz zum weltweiten Trend um vier Prozent zulegen. Dieses Wachstum wird vor allem dem steigenden Absatz französischsprachiger Titel zugeschrieben.

Den deutschen Markt sieht der Verband als am stärksten von massivem Brennen auf CD betroffen. Die Verkaufszahlen gingen um neun Prozent zurück und sind somit im vierten Jahr in Folge rückläufig. Auch in Spanien nimmt die CD-Piraterie nach Angaben der IFPI zu. Der Markt ging im Land der Toreros um 16 Prozent zurück.

Die Märkte in Norwegen, Italien und Portugal blieben auf dem Niveau von 2001.

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