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YouTube vereinfacht Abwicklung von Copyright-Verletzungen

10.07.2019 | 15:44 Uhr | Michael Söldner

YouTube hat die Abwicklung von Copyright-Verletzungen verändert, dies soll es Produzenten leichter machen.

Wer als Rechteinhaber bei YouTube eine Copyright-Verletzung anzeigt, muss künftig genau beschreiben, an welcher Stelle im Video das besagte Material auftaucht . Dies war bislang nicht nötig. Die Ersteller von Videos sollen auf diese Weise schneller nachvollziehen können, ob es sich tatsächlich um eine Copyright-Verletzung handelt. Durch die Angabe der konkreten Stelle ist auch eine Nachbesserung des Videos schneller möglich. Oft mussten Videomacher in der Vergangenheit in ihren langen Beiträgen nach der beanstandeten Stelle suchen. 

YouTube verspricht durch die Änderung einen klareren Umgang mit Copyright-Verletzungen. Eine beanstandete Stelle im Video lässt sich wahlweise stumm schalten, herausschneiden oder mit lizenzfreier Musik aus der Datenbank von YouTube unterlegen. Wird eine dieser Optionen gewählt, so wird auch die Copyright-Beanstandung automatisch gelöscht. Bei automatisch erkannten Copyright-Vergehen erhielten Nutzer schon in der Vergangenheit einen Hinweis auf die konkrete Stelle im Video. Manuell eingereichte Beanstandungen hingegen waren auch ohne konkrete Zeitangabe rechtmäßig. Als Ergebnis wichen viele Copyright-Inhaber auf diese händische Methode aus. Für Videomacher könnte die Änderung viel Ärger verhindern, wenn Beanstandungen schneller und unkomplizierter aus der Welt geschafft werden können.

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