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YouTube reagiert nach Pädophilie-Vorwürfen auf Werbe-Boykott

22.02.2019 | 16:41 Uhr | Denise Bergert

Nachdem Pädophilie-Vorwürfe gegen YouTube laut wurden, boykottieren mehrere Werbetreibende die Video-Plattform.

Am vergangenen Wochenende sorgte die Video-Plattform YouTube für Schlagzeilen. Der YouTuber Matt Watson demonstrierte in einem Video , wie der YouTube-Algorithmus es Pädophilen erlaubt, über vorgeschlagene Videos mit Minderjährigen miteinander in Verbindung zu treten und Inhalte auszutauschen. Anfang der Woche zogen mehrere Unternehmen ihre Konsequenzen aus dem Skandal und kündigten an, vorerst keine Werbung mehr auf YouTube schalten zu wollen. Neben Nestlé, Dr. Oetker und McDonald‘s beteiligen sich auch Epic Games und Disney an dem Boykott.

YouTube reagierte kurz darauf auf das Werbe-Stopp. Die Google-Plattform hat einem Bericht von Adweek zufolge mehrere Maßnahmen ergriffen, damit das Firmenimage keine weiteren Dellen bekommt. YouTube betonte, dass die Plattform-Betreiber wöchentlich bereits mehrere tausend Kanäle löschen, die von Kinder unter 13 Jahren betrieben werden. Außerdem arbeite YouTube mit Spezialisten für Kinderentwicklung sowie Sozialarbeitern zusammen, um kinderpornografische Inhalte aufzuspüren und zu entfernen. Nun habe sich der Konzern außerdem mit den großen Werbeagenturen zusammengesetzt und verspricht zukünftig härtere Maßnahmen gegen die Verbreitung von Kinderpornografie auf YouTube.

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