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Yamaha mit 21 Mini-Lautsprechern

Einen anderen Weg geht Yamaha . Die neue YSP-Serie des japanischen Herstellers arbeitet mit dem Prinzip der Schallbündelung und -reflexion und beschränkt sich für die Tonwiedergabe auf ein einziges Gehäuse. In dem stecken dann allerdings - im Fall des YSP-800 für 700 Euro - 21 winzige Breitband-Lautsprecher und zwei weitere Tieftöner. Beim größeren YSP-1000 für 1000 Euro sind es sogar insgesamt 42 Membrane.

Im Februar dieses Jahres stellte Yamaha das erste Gerät der YSP-Serie vor. Der später erschienene YSP-800 wurde umgehend mit dem begehrten EISA-Award für die beste Heimkino-Innovation des Jahres ausgezeichnet. Inzwischen kann sich Yamaha nach eigenen Angaben vor Kundenanfragen kaum retten. "Wir können derzeit nicht alle Bestellungen befriedigen", sagt Sprecher Volker Düsing.

Doch bei der Überlistung der Ohren gilt mehr noch als bei anderen Technologien: Jeder hat seinen eigenen Trick. Die britische Manufaktur KEF glaubt weder an Reflexionen noch an Algorithmen und baut die Boxen ihres neuen Systems Instant Theatre 100 nach einem ganz anderen Prinzip auf: als freistehend angeordnete, flügelförmige Flächenstrahler.

Das Klangfeld werde dank technischer Finessen so weit in Richtung Hörer ausgedehnt, bis es diesen "einhüllt", heißt es bei KEF. Der Vorteil dieses Verfahrens soll darin bestehen, dass es nicht nur in einer eng umgrenzten Sitzposition funktioniert, sondern auch "auf freiem Feld". Allerdings hat die KEF-Lösung ihren Preis: Mit 2000 Euro für Lautsprecher, Subwoofer und Media-Center ist sie eine der teuersten.

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