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Xiaomi plant Europazentrale in Düsseldorf

17.02.2021 | 16:26 Uhr | Denise Bergert

Xiaomi will sein Europa-Geschäft weiter ausbauen und plant die Errichtung seiner Zentrale in Düsseldorf.

Xiaomi ist in Deutschland bereits zur drittwichtigsten Smartphone-Marke aufgestiegen. Nun will der chinesische Elektronik-Hersteller sein Geschäft in Europa weiter ausbauen. Gegenüber dem Handelsblatt bestätigte Deutschlandchef Alan Chen Li, dass Xiaomi in Düsseldorf seine Europazentrale mit mehreren Hundert Mitarbeitern errichten wolle. Von der neuen Zentrale aus sollen Geschäftsbereiche wie Finanzen, Marketing, Service und Logistik in Europa gesteuert werden. Einen genauen Zeitplan für den Aufbau der Europazentrale wollte Xiaomi jedoch noch nicht bekannt geben. Aufgrund der Corona-Pandemie sei das laut Chen Li schwer abzusehen.

Im Juli 2020 eröffnete Xiaomi in der Düsseldorfer Altstadt bereits seinen ersten deutschen Flagship-Store. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise musste dieser seine Türen jedoch bereits im Dezember 2020 wieder schließen. Geschadet hat der Lockdown dem chinesischen Konzern jedoch nicht. Laut dem Marktforschungsunternehmen Canalys konnte Xiaomi seine Absatzzahlen im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 140 Prozent steigern. In Deutschland kommt das Unternehmen hinter Samsung und Apple auf einen Marktanteil von zehn Prozent.

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