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Xbox Series S: Entwickler befürchten Probleme

11.09.2020 | 15:53 Uhr | Michael Söldner

Wird die langsamere Xbox Series S die Spiele-Entwicklung ausbremsen? Entwickler haben unterschiedliche Meinungen dazu.

Microsoft hat vor wenigen Tagen überraschend ein abgespecktes Modell der Xbox Series X namens Xbox Series S angekündigt. Die Einsteiger-Konsole taktet etwas niedriger und verfügt über eine schwächere Grafikeinheit. Im Gegenzug werden für die Xbox Series S aber auch nur 299 US-Dollar fällig. Doch während sich Spieler über einen preiswerten Einstieg in die Next-Gen-Welt freuen, sehen einige Entwickler die kleine Xbox als Problem. Remedy-Entwickler Sesan Sepehr freut sich auf Twitter zwar über den niedrigen Preis, rechnet aus technischer Sicht aber mit Problemen für Entwickler. Konkret die Spieleoptimierung für mehrere Versionen der Xbox könne schwierig sein. Bei Multiplattformtiteln müsste neben den Versionen für PS5 und Xbox Series X auch eine weniger fordernde Version für Xbox Series S entwickelt werden.

Gavin Stevens vom Indie Studio Team Blur Games rechnet hingegen mit weniger Problemen . Ein Ausbremsen der Entwicklung durch Xbox Series S sei nicht zu erwarten. Die CPU unterscheide sich kaum vom in der Xbox Series X verbauten Prozessor. Auch das SSD-Tempo sei gleich. So müsse man lediglich die Version für die große Konsole auf die Auflösung der kleinen Xbox reduzieren. Im PC-Bereich sind Entwickler es bereits gewohnt, ihre Spiele für ganz unterschiedliche Nutzer mit individuellen Hardware-Konfigurationen zu entwickeln. Da scheinen zwei Versionen für zwei recht ähnliche Konsolen durchaus machbar.

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