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XML nativ

22.10.2002 | 16:00 Uhr |

Die Anwendungen in Office 11 werden optional XML (Extensible Markup Language) nativ für den Austausch von Informationen verwenden. Die bisherigen proprietären binären Dateiformate werden zwecks Abwärtskompatibilität natürlich weiterhin unterstützt.

Anders als das konkurrierende "StarOffice" von Sun, das seit Version 6 seine Dateien ebenfalls in XML-Form speichert, geht es Microsoft allerdings primär um den Inhalt - XML-Content wird nicht per se einer bestimmten Dokumentenart oder Anwendung zugeordnet; das Format dient vor allem der Trennung von Inhalts- und Präsentationsebene.

Gleichzeitig bildet die XML in Office 11 die Grundlage für eine echte Neuerung: die "Smart Documents" mit programmierbaren Aufgabenbereichen. Smart Documents sind gewissermaßen die Evolution der Dokumentvorlage: Über XML werden dem Benutzer zu einem Dokument gehörende beziehungsweise sowie vorgesehene beziehungsweise erlaubte Elemente präsentiert, die er dann einfach in seine Datei hineinziehen kann. Dabei lassen sich auch externe Informations- und Datenquellen einbinden - etwa ein per Web-Service bereitgestellter Aktienkurs.

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