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Wo Licht ist, ist auch Schatten

12.07.2002 | 11:43 Uhr |

Eigentlich sollen Rettungsdisketten dem Anwender im Ernstfall die Möglichkeit geben, seinen Rechner unter DOS überprüfen zu lassen. Es werden acht "Rescue Discs" erstellt, die jedoch im Test ihren Dienst versagten. Beim Starten von der ersten Rettungsdiskette bekamen wir nur die Fehlermeldung, dass eine Datei IFSHLP.SYS und eine SYSTEM/VMM32.VXD beschädigt oder nicht vorhanden sind.

Will man sich hier noch nicht geschlagen geben, muss von einer "sauberen" Bootdiskette gestartet werden. Anschließend muss man die Norton Antivirus Programm Diskette einlegen und der Suchlauf kann beginnen. Der von uns im System versteckte Virus wurde entdeckt und gelöscht. Leider können Suchläufe nur unter FAT-Dateisystemen wie Windows 98/ME nicht aber unter NTFS, wie sie unter Windows NT, 2000 und XP Standard sind, durchgeführt werden. Dabei versprach schon die Vorgängerversion, vollständig XP-kompatibel zu sein, daher bleibt rätselhaft, warum sich mit der aktuellen Version noch immer keine NTFS-Laufwerke untersuchen lassen.

Sollte sich Ihr Rechner also einen Virus eingefangen haben, sollten Sie besser auf die der PC-WELT 07/2002 beiliegenden Rettungs-CD mit F-Prot zurückgreifen. Sie kann sowohl FAT-, als auch NTFS-Laufwerke untersuchen.

Nach der Deinstallation von NAV 2003 bleiben ärgerlicherweise mehrere Verzeichnisse übrig. So bleibt unter anderem das Verzeichnis Symantec Shared unter den 'Gemeinsamen Dateien' (2,20 Megabyte), ein Verzeichnis Symantec unter 'Programme' (4,70 Megabyte) sowie ein leeres Norton Antivirus Verzeichnis erhalten. Zusätzlich werden Einträge in der Registry als Andenken hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass Symantec in diesen Punkten noch nachbessert.

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