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Wissenschaft: Flüssiges Metall verformt sich durch Magneten

21.03.2019 | 15:13 Uhr | Denise Bergert

Wissenschaftler haben ein flüssiges Metall entwickelt, das sich wie im Sci-Fi-Film Terminator 2 durch Magneten verformt.

Die American Chemical Society hat in einer ihrer neuesten Forschungsarbeiten ein flüssiges Metall entwickelt, das sich durch Magnetismus in alle Richtungen ziehen und dehnen lässt. Um das Forschungsergebnis zu veranschaulichen, veröffentlichten die Wissenschaftler ein Video, welches das flüssige Metall in Aktion zeigt. Dabei ziehen die Forscher selbst nicht ganz ernst gemeinte Parallelen zum Killer-Roboter T-1000 aus dem Sci-Fi-Actionfilm Terminator 2: Judgment Day aus dem Jahr 1991.

Der Clip zeigt eine geringe Menge des flüssigen Metalls in einer Petrischale. Zwei Magnete, die unter die Schale gehalten werden, können den flüssigen Metallklumpen in alle erdenklichen Richtungen ziehen und verformen. Laut den Wissenschaftlern könnte das flüssige Metall unter anderem benutzt werden, um einen Schaltkreis zu schließen. Bis sich daraus ein menschenähnlicher Androide formen lässt, wir es zwar noch ein paar Jahre dauern, laut den Forschern sei es jedoch denkbar, dass das verformbare Metall unter anderem bei Produktionsrobotern zum Einsatz kommen könnte.

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