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Wird die Lüge weiter Einzug in Deutschlands Chefetagen halten?

01.06.2007 | 14:10 Uhr | Christian Löbering

"Eine der häufigsten Ausreden für Nichterreichbarkeit ist, keinen Handy-Empfang gehabt zu haben - gleichzeitig liegt die Netzabdeckung laut einer Studie im Mai 2007 bei den großen Anbietern bei über 90 Prozent. In Ballungsgebieten liegt sie bei nahezu 100 Prozent", so Liffers. "Hieran erkennt man die Paradoxie und gleichzeitig den Kommunikationsdruck, der auf Managern lastet."

Auf Platz 1 der beliebtesten Ausreden für Nichterreichbarkeit ist "Klingeln nicht gehört" (15 %). Beliebt sind auch die Ausreden, "Serverprobleme" und "kein Empfang" (jeweils 14%), in einem Meeting gewesen zu sein (11 %) gefolgt von "Akku leer" und "war im Flugzeug" (jeweils 9 %).

"Die Lüge wird in allen gesellschaftlichen Bereichen in Anspruch genommen. Deshalb findet man sie selbstverständlich auch weiterhin im Geschäftsleben", so Liffers. Manager müssen in der Mediengesellschaft mehr und mehr kommunizieren. Aber nur wer ab und an auch lügen darf, kann kommunizieren." Wer dies nicht akzeptieren kann, sollte auf Augenkontakt und Händedruck setzen. Dies scheint auch in der modernen Mediengesellschaft die verbindlichste Art des Business zu sein. (mha)

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