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Windows Vista Ultimate ohne Aktivierungsroutine?

21.02.2006 | 12:16 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Ebenfalls nur in Windows Vista Home Premium und Ultimate wird die neue DVD-Authoring-Applikation enthalten sein, die Microsoft Windows Vista spendieren wird. Windows Vista Basic wird außerdem auch nicht die Media-Center-Erweiterung besitzen. Diese ist beispielsweise für Besitzer einer Xbox 360 interessant, um über die Konsole und den PC auch Videos auf dem Fernseher abzuspielen (für Musik genügt bereits jetzt Windows XP). Bisher war dafür Windows XP Media Center Edition nötig. Künftig werden Windows Vista Home Premium oder Ultimate ausreichen.

Alle Versionen für Privatanwender werden 64-Bit-Prozessoren unterstützen. Unterschiede gibt es allerdings beim maximal unterstützen Speicher. Home Basic wird maximal 8 GB ansprechen können, Home Premium 16 GB. Bei Windows Vista Ultimate besteht dagegen keine Sperre. In Verbindung mit 64-Bit-CPUs können hier bis zu 128 GB Arbeitsspeicher genutzt werden. Weitere Einschränkung: Die Home-Varianten werden nur eine physikalische CPU unterstützen. Ulimate wird dagegen auch mit zwei CPUs zurechtkommen.

Ebenfalls interessant: Der bei Windows XP bewährte Aktivierungsmechanismus wird auch bei Windows Vista zum Einsatz kommen. Allerdings nur bei Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium.

Windows Vista Ultimate wird dagegen laut Angaben von Thurrott über keine Aktivierungsroutine verfügen. Damit dürfte Microsoft dem Umstand Rechnung tragen, dass zu Ultimate vor allem die PC-Enthusiasten greifen werden, die häufig und gerne am PC basteln und nicht jedes Mal aufs neue ihr Betriebssystem neu aktivieren wollen. Abzuwarten bleibt, wie Microsoft diese Versionen schützen wird.

Windows Vista: Acht Varianten sind geplant (PC-WELT Online, 20.02.2006)

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