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Windows-Upgrade für mehr PCs: Microsoft löst Treiberproblem

10.05.2021 | 09:32 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft hat ein Treiberproblem gelöst, das bisher das Upgrade auf neuere Windows-Versionen verhindert hat.

Microsoft hat einige schon länger bekannte Probleme gelöst, die bisher dazu geführt haben, dass Upgrades für Windows 10 nicht installiert werden konnten. Die betroffenen Anwender konnten deshalb weder auf Windows 10 Version 2004 noch auf Windows 10 Version 20H2 aktualisieren, wie Betanews berichtet .

Konkret handelt es sich um Probleme mit Conexant-Audio-Treibern und Conexant-ISST-Audio-Treibern, die bis zuletzt das Upgrade auf die beiden genannten Windows-10-Versionen verhinderten. Die Treiber konnten dazu führen, dass das Upgrade auf Windows 10 Version 2004 oder auf Windows 10 Version 20H2 abbrach und ein Blue Screen erschien. Dieses Problem trat bei dem Conexant-HDAudio-Treibern mit den Versionsnummer 8.65.47.53, 8.65.56.51 oder 8.66.0.0 bis 8.66.89.00 auf.

Microsoft hat nun aber zusammen mit Synaptics die Probleme mit den Treibern gelöst. Nachdem Microsoft diese beiden Hindernisse aus dem Weg geräumt hat, sollten nun mehr Anwender die Upgrades auf Windows 10 Version 2004 oder Windows 10 Version 20H2 angeboten bekommen. Das ist auch dringend nötig, weil im Mai 2021 der Support für Windows 10 Version 1909 endet. Diese Anwender müssen also auf eine neuere Windows-10-Version upgraden, um auch weiterhin Updates, vor allem die wichtigen Sicherheitsupdates zum Patchday, erhalten zu können.

Microsoft weist auf dieses "Restproblem" hin: Falls keine aktualisierten Treiber für ein betroffenes Gerät vorhanden sein sollten und Windows 10 Version 2004 oder Windows 10 Version 20H2 zum Upgrade angeboten werden, könnte es bei einer „kleinen Zahl von Geräten“ vorkommen, dass diese auf eine frühere Version von Windows 10 zurückgesetzt werden, wenn man das Upgrade startet. In diesem Fall sollten die betroffenen Anwender das Upgrade auf Windows 10 Version 2004 oder Windows 10 Version 20H2 erneut starten.

Microsoft erklärt, dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis das Upgrade auf Windows 10 Version 2004 oder auf Windows 10 Version 20H2 auf den Rechnern, die bisher durch die problematischen Conexant-Audio-Treiber oder Conexant-ISST-Audio-Treiber für das Upgrade blockiert waren, angeboten wird.

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