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Windows Phone: Marktanteil fällt auf unter 1 Prozent

24.05.2016 | 10:27 Uhr |

Immer weniger Smartphones werden mit Microsofts Windows Phone verkauft. Das überrascht aber kaum noch jemanden.

Der Anteil der neu verkauften Smartphones mit Windows 10 Mobile ist im vergangenen Quartal auf unter 1 Prozent gefallen. Das geht aus dem aktuellen Bericht für den Smartphone-Markt im ersten Quartal 2016 der Analysten von Gartner hervor. Demnach lag der Anteil von Windows für Smartphones im ersten Quartal 2015 noch bei 2,5 Prozent und sank dann im ersten Quartal 2016 auf nunmehr 0,7 Prozent. Und das obwohl in der Zeit Windows 10 für Smartphones erschienen ist.

Der Smartphone-Markt boomt laut dem Garnter-Report aber weiter. Die Anzahl der verkauften Smartphones betrug im ersten Quartal 2016 insgesamt 350 Millionen Smartphones. Im Vorjahresquartal waren es noch 336,3 Millionen Stück.

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Dabei wurden etwa 293,8 Millionen Android-Smartphones verkauft, was einem Anteil von 84,1 Prozent entspricht. Im Vorjahresquartal waren 265 Millionen Android-Smartphones (78,8 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgt Apple mit 51,6 Millionen verkauften Smartphones im ersten Quartal 2016, was einem Anteil von 14,8 Prozent entspricht. Für das erste Quartal 2015 waren noch 60,2 Millionen verkaufte iOS-Smartphones errechnet worden, was einem Anteil von 17,9 Prozent entsprach.

Das größte Stück vom Android-Kuchen geht an Samsung. Vom südkoreanischen Hersteller stammten 23,2 Prozent aller im ersten Quartal 2016 verkauften Smartphones, was 81,19 Millionen Geräten entspricht. Im Vorjahresquartal verkaufte Samsung fast ebenso viele Geräte bei einem Anteil von 24,1 Prozent.

Auf den weiteren Plätzen folgen Apple (14,8 Prozent, 51,6 Millionen verkaufte Geräte), Huawei (8,3 Prozent, 28,9 Mio.), Oppo (4,6 Prozent, 16,1 Mio.) und Xiaomi (4,3 Prozent, 15 Mio).

Die Entwicklung von Windows Phone überrascht nicht. In dem Zeitraum sind kaum neue Windows-Smartphones auf den Markt gekommen und es gibt Andeutungen von Microsoft, dass nicht mit neuen Lumia-Modellen zu rechnen ist. Microsoft hat mit den aktuellen Lumia-Smartphones ohnehin vor allem Business-Kunden im Visier. Das Problem von Windows für Smartphones sind aber nicht nur die Geräte, sondern auch die Apps oder vielmehr die Vielfalt der verfügbaren Apps. Mit UWP (Universal Windows Plattform) könnte eine gewisse Besserung eintreten, denn UWP-Apps lassen sich relativ einfach für die unterschiedlichen Windows-Plattformen ausliefern.

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