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Windows 11: Zum Start mit Direct Storage?

21.06.2021 | 16:53 Uhr | Michael Söldner

Durch die Speicherverwaltung „Direct Storage“ könnte der Datendurchsatz auf NVMe-SSDs unter Windows steigen.

Aktuelle NVMe-SSDs sind bereits jetzt deutlich schneller als die klassischen SSDs mit SATA-Schnittstelle. Durch eine Technik namens „Direct Storage“ könnte der Datendurchsatz aber noch weiter verbessert werden. Auf der Xbox Series X/S setzt Microsoft die verbesserte Speicherverwaltung bereits ein, die den CPU-Overhead beim Lesen und Schreiben auf die interne SSD reduziert. Auch für Windows hatte Microsoft „Direct Storage“ zum Launch der Konsole angekündigt. Mit Windows 11 könnte sie nun endlich Einzug halten. Zu dieser Vermutung kommt zumindest  Tom Warren vom Technikmagazin The Verge . In der geleakten Vorabversion von Windows 11 ist von „Direct Storage“ allerdings noch nichts zu sehen. Dafür soll es Leistungsverbesserungen gegenüber Windows 10 geben, da das neue OS besser mit Hybrid-Prozessoren zurechtkommen soll.

Gut möglich, dass Microsoft den wohl für 2021 geplanten Start von Windows 11 nutzen könnte, um die neue Technik auch in Windows zu integrieren. Ob auch Besitzer von Windows 10 die Funktion „Direct Storage“ erhalten, bleibt allerdings offen. Vielleicht will Microsoft mit diesem exklusiven Feature Nutzer zum Umstieg auf das neue Betriebssystem bewegen. Am 24. Juni, also schon in wenigen Tagen, will sich Microsoft zur Zukunft von Windows äußern. Ob dabei tatsächlich auch Windows 11 offiziell angekündigt wird, bleibt offen. Eine Funktion wie „Direct Storage“ würde dem neuen Betriebssystem aber sicherlich gut stehen. Mit dem Feature sollen aktuelle SSDs besser ausgelastet werden. Besonders Spieler könnten davon profitieren, wenn Entwickler ihre Titel speziell in Hinblick auf ein schnelleres Streaming von Gameplay-Daten optimieren.

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