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Windows 11: Wasserzeichen nervt Nutzer von nicht unterstützten PCs

23.02.2022 | 11:55 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft erhöht den Druck auf Anwender, die Windows 11 auf nicht unterstützten Rechnern installieren!

Windows 11 stellt besondere Ansprüche an die Hardware des Rechners: Fit für Windows 11 - die Hardware-Voraussetzungen. Trotzdem können Sie Windows 11 auch auf Rechnern installieren, deren Hardware von Microsoft als nicht dafür ausreichend angesehen wird, mehr dazu lesen Sie in Windows 11 ohne TPM-2.0-Chip installieren - so geht´s sowie in Windows 11: Microsoft erklärt Knacken der Hardware-Sperre.

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Experimentierfreudige Anwender, die Windows 11 tatsächlich auf Rechnern installieren, die nicht für Windows 11 vorgesehen sind, will Microsoft bald mit einem Wasserzeichen auf dem Desktop nerven. Dieses Wasserzeichen testen die Redmonder gerade.

Das Wasserzeichen erscheint rechts unten auf dem Desktop oberhalb der Uhr in der Taskleiste. Der Hinweis zieht aber keine funktionalen Einschränkungen nach sich, wie Windowslatest betont . Alle Anwendungen funktionieren also danach trotzdem wie gewohnt. Sie können das Wasserzeichen somit ignorieren.

Auf diesem Desktop-Wasserzeichen steht unter anderem: „System requirements not met“, also „Systemanforderungen nicht erfüllt“. Das berichten diverse US-IT-Medien, wie zum Beispiel Betanews. Damit würde Microsoft seinen Druck auf Anwender erhöhen, die Windows 11 entgegen den Hardware-Empfehlungen installieren. Denn Windows 11 soll auch in den Systemeinstellungen einen Hinweis auf die nicht ausreichenden Hardware-Voraussetzungen anzeigen.

So entfernen Sie das Wasserzeichen

Die IT-Nachrichtenseite Windowslatest hält zudem einen Tipp bereit , wie man das Wasserzeichen entfernen können soll:

  • Öffnen Sie den Registry Editor.

  • Gehen Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\UnsupportedHardwareNotificationCache

  • Ändern Sie den Wert von SV2 auf  ‘0’.

  • Starten Sie Windows neu.

Derzeit erprobt Microsoft diesen Desktop-Warnhinweis wohl in der aktuellen Testversion für Windows Insider. Ob das Warn-Wasserzeichen es dann auch per Update in die finalen Versionen schafft, bleibt abzuwarten.

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