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Windows 10 durchsucht PC nicht nach Raubkopien

17.08.2015 | 15:53 Uhr |

Eine vermeintlich neue Datenschutzrichtlinie für Windows 10 sorgte für Verwirrung, erweist sich nun jedoch als harmlos.

In den Nutzungsbedingungen von Microsoft findet sich eine Passage, die sich mit der Verwendung von unautorisierter Soft- und Hardware beschäftigt. In Abschnitt 7b räumt sich Microsoft das Recht ein, gefälschte Spiele zu blockieren oder die Verwendung unerlaubter Peripherie zu unterbinden.

Dies löste auf mehreren Webseiten Unmut aus, da zunächst davon ausgegangen wurde, dass Windows 10 die Nutzung kopierter Spiele erschwert. Zudem wird darüber spekuliert, dass bestimmte Hardware, die nicht für Windows 10 vorgesehen ist, blockiert wird.

Windows 10: Details zu allen Funktionen

Für Aufklärung sorgt Boris Schneider-Johne, Produktmanager für Windows 10, auf Twitter . Demnach befände sich die Passage schon lange in den Nutzungsbedingungen, die jedoch primär für Xbox Live gelten, um Cheating bei Online-Spielen zu verhindern. Diese Datenschutzrichtlinie wurde nun auch für Windows 10 übernommen.

Unsere Kollegen von PCWorld.com weisen außerdem auch darauf hin, dass sich der besagte Microsoft-Servicevertrag primär auf Dienste von Microsoft bezieht, nicht auf die sonst auf dem PC installierte Software. Die Datenschutzbestimmungen haben sich dagegen nicht geändert.

Windows 10 steht vor der Tür  - und damit jede Menge Fragen. Ist das Update tatsächlich kostenlos? Ist auch eine komplette Neuinstallation möglich? Kann man den PC problemlos aufrüsten? Bleiben Programme und Dateien erhalten? Diese und viele andere Fragen klären wir in diesem Video.

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