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Windows 10: Update behebt Bugs und bringt WSL2-Support

21.08.2020 | 09:58 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Microsoft behebt mit einem neuen Window-10-Update zahlreiche Bugs. Ältere Versionen erhalten Unterstützung für WSL2.

Microsoft verteilt für Windows 10 ein neues Update mit nicht-sicherheitsrelevanten Aktualisierungen. Wie im Juli mit KB4559004 handelt es sich auch dieses Mal bei KB4566166 um ein kumulatives Update mit dem Zusatz "Preview". Das Update wird auch nur für Windows 10 Version 1909 und Windows 10 Version 1903 bereitgestellt und damit nicht für das Windows 10 Version 2004. Die Build-Nummern des Betriebssystems erhöhen sich auf 18362.1049 oder 18363.1049. Sie können also über die Eingabe von winver in das Eingabefeld neben dem Startbutton überprüfen, ob das neue Update erfolgreich installiert worden ist.

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Mit dem neuen Update wird in Windows 10 Version 1909/1903 die Unterstützung von WSL2, also Windows Subsystem for Linux 2, hinzugefügt, welches bisher nur für Windows 10 Version 2004 verfügbar war. Wie die Microsoft-Entwickler in einem Blogeintrag mitteilen , reagiere man damit auf den von den Nutzern vielfach geäußerten Wunsch, WSL2 auch für ältere Windows-10-Versionen zur Verfügung zu stellen, damit auch diese Nutzer von den Vorteilen profitieren können.

Zu den Vorteilen von WSL2 gehören eine verbesserte Leistung des Dateisystems, eine vollständige Unterstützung von Docker Desktop und der vollständige Linux-Kernel. Sobald das Update KB4566166 installiert ist, kann dann WSL2 auf dem Windows-10-System nachinstalliert und aktiviert werden. Eine Anleitung hierfür bietet Microsoft auf dieser Website an.

Darüber hinaus behebt KB4566166 aber auch diverse Fehler in Windows 10. So konnte es etwa vorkommen, dass aufgrund eines Fehlers die Festplatte mit Daten zugemüllt wurde. Gelöst wurde auch das Problem, dass der Microsoft Gaming Services den Start mit der Fehlermeldung 15612 verweigerte. Die Entwickler konnten auch noch weitere Fehler lösen: Etwa einen, der dazu führte, dass Anwendungen länger zum Öffnen benötigten. Ein anderer beseitigter Bug führte dazu, dass die Einstellungen-Seite sich einfach schloss und dadurch Standard-Apps nicht korrekt festgelegt werden konnten.

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