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Windows 10: Neues im Task-Manager und bei Notepad

19.08.2019 | 15:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Der Taskmanager in Windows 10 erhält eine Neuerung und auch beim Windows-Klassiker Notepad gibt es eine wichtige Änderung.

Microsoft lässt Windows Insider eine neue Vorabversion von Windows 10 20H1 testen, also der Vorabversion von Windows 10 mit dem Frühjahrs-Update 2020. Die komplette Bezeichnung dieser Version lautet Windows 10 Insider Preview Build 18963 (20H1). Neues gibt es im Task-Manager, es lohnt sich aber weiterzulesen, denn weiter unten verkünden wir auch eine Neuerung beim Windows-Klassiker Notepad.

Eine der Neuerungen findet sich im Task-Manager. Laut Angaben der Entwickler haben sich viele Nutzer gewünscht, dass im Task Manager auch eine Temperatur-Anzeige für die GPU integriert wird. Der Wunsch wird mit Windows 10 20H1 erfüllt: Im Leistungs-Tab wird bei GPUs künftig auch deren aktuelle Temperatur eingeblendet. Die Nutzung von Extra-Tools zur Anzeige dieses Wertes entfällt damit.

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Die Entwickler bitten um Meinungen und Vorschlägen zu der Neuerungen über die Feedback-Hub. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die GPU-Temperatur derzeit nur in Verbindung mit dedizierten Grafikkarten funktioniert und eventuell die genutzten Grafikkarten-Treiber aktualisiert werden müssen, damit der Task-Manager den Wert einblenden kann. Vorausgesetzt werden Treiber, die das WDDM-Treibermodell ab 2.4 aufwärts verwenden. Welches Treibermodell der Grafikkarten-Treiber in Ihrem PC verwendet, erfahren Sie über das Dxdiag-Tool im Reiter "Anzeige" unter "Treiber". Außerdem kann die Temperatur derzeit nur in Celsius angezeigt werden.

Weitere Neuerungen in Build 18963

  • Notepad wird künftig über den Microsoft Store in Windows 10 aktualisiert. Das erlaubt es den Entwicklern, schneller, einfacher und regelmäßiger Updates für Notepad abzuliefern. Notepad gehört - neben Paint, dem Taschenrechner, etc - zu den Apps, die seit den Windows-Anfangszeiten mitgeliefert werden. Mit den vergangenen Updates wurde Notepad bereits aktualisiert und erhielt Neuerungen.

  • Die Namen der virtuellen Desktops lassen sich ändern. Bisher heißen Sie "Desktop 1", "Desktop 2", usw. Mit einem Klick auf den Desktop-Namen in der Übersicht der virtuellen Desktops (Windows-Taste + Tab) kann die Bezeichnung verändert werden. Wer virtuelle Desktops oft nutzt, der wird sich über die Änderung freuen, denn sie erlaubt es ihm, mehr Übersicht in den Windows-Alltag zu bringen. So können beispielsweise virtuelle Desktop auf einem System die Name "Home Office", "Gaming" und "Vereinsarbeit" gegeben werden, um so die in den Desktops anfallenden Arbeiten strikter voneinander zu trennen. Die manuell vergebenen Namen der virtuellen Desktops bleiben auch nach einem Neustart des Systems gleich. Hinweis: Diese Neuerung ist aktuell bei nur 50 Prozent aller Windows Insider aktiviert und wird im Laufe der Zeit auch bei den restlichen Nutzern freigeschaltet.

  • Im Bereich "Optionale Features" in den Einstellungen gibt es ebenfalls zum Start eine Neuerung, die nur bei 50 Prozent aller Tester aktiv ist. So können nun beispielsweise mehrere Einträge gleichzeitig markiert und somit mehrere Windows-Funktionen in einem Rutsch unter Windows 10 nachinstalliert werden. Außerdem werden nun mehr Infos angezeigt und der Nutzer erfährt beispielsweise, wann das optionale Feature dem Betriebssystem hinzugefügt wurde,

  • Das für ein Windows Konto verwendete Bild können Nutzer künftig einfacher ändern. Und zwar über den Bereich "Ihre Infos" in den Einstellungen.

  • Es wird die Rechtschreibkontrolle in Apps und der Windows Suche verbessert.

  • Die Windows Suche soll nun bessere Ergebnisse präsentieren.

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