2473611

Windows 10 2004: Aus für geplante Neuerungen

06.12.2019 | 08:09 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Microsoft begräbt die Pläne für die Microsoft-Store-Version von Notepad für Windows 10. Und noch ein Experiment endet.

Die Windows-10-Entwickler bei Microsoft ändern ihre Pläne für Notepad für Windows 10. Die seit den Anfangszeiten von Windows mitgelieferte Notepad-Anwendung wird nun doch nicht künftig über den Microsoft Store an die Nutzer ausgeliefert. Im August 2019 hatte Microsoft noch erklärt, Notepad künftig über den Microsoft Store anbieten und aktualisieren zu wollen. Begründet wurde dies damit, dass die Entwickler dadurch einfacher, schneller und auch regelmäßiger Aktualisierungen für Notepad ausliefern könnten. Im Microsoft Store ist Notepad hier für Windows 10 erhältlich.

Allerdings nicht mehr lange: In Windows 10 2004 wird die Microsoft-Store-Version von Windows Notepad nicht mehr unterstützt werden, wie Microsoft in einem Blog-Eintrag für die neue Insider-Version ankündigt. Windows 10 2004 ist auch der offizielle Name für Windows 10 20H1 bzw. das Frühlings-Update 2020 für Windows 10. Ein Jahr nach Windows 10 1903 müsste eigentlich Windows 10 2003 folgen, der Name wäre dem Namen von Windows Server 2003 zu ähnlich, weshalb sich Microsoft für Windows 10 2004 entschieden hat.

Das könnte Sie interessieren: Windows 10 legal für 36 Euro kaufen

In dem Blog-Eintrag zu Windows 10 Insider Preview Build 19035 (20H1) bedankt sich Microsoft für das Feedback der Insider zur Microsoft-Store-Version von Notepad. Dieses scheint nicht besonders freundlich gewesen zu sein, denn einen Satz später schreiben die Entwickler: "Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns dazu entschieden, dies nicht an die Nutzer auszuliefern. Insider werden einige Änderungen bemerken, weil wir es aus diesem Build entfernen." Konkret müssen Insider, die Notepad mit einer früheren Vorabversion von Windows 10 2014 verwendet haben, gegebenenfalls Notepad neu an die Taskbar anpinnen und/oder mit Dateitypen verknüpfen.

Windows 10 20H1 fast fertig - weiteres Experiment beendet

Ansonsten gibt es nicht allzu viel Spektakuläres mit Build 19035. Das Wasserzeichen der Vorabversion wird nicht mehr unten rechts auf dem Desktop eingeblendet. Früher war diese Änderung immer ein Anzeichen dafür, dass sich die Fertigstellung einer neuen Version nähert. Das ist aber kein Geheimnis, wobei die Entwickler aber betonen, dass diese Änderung eben nicht bedeutet, dass man schon fertig sei. 

Außerdem wurde das Experiment beendet, Hardware-Treiber für Windows 10 über Windows Update auszuliefern. Ein Ergebnis teilt Microsoft aber nicht mit. Es heißt lediglich, dass Treiber nun nicht mehr unter optionale Updates in Windows Update zum Download angeboten werden. Man bedankt sich auch bei allen Insidern für das Feedback.

Abschließend verweisen die Entwickler auf etwas, was nun rein gar nichts mit Windows 10 zu tun hat. Die Insider werden nämlich gebeten, sich auf Bing mal auf dieser Seite das neue Karussell-Element mit den Grammy-Nominierungen anzuschauen, die im Januar vergeben werden. Damit verbunden ist die Aufforderung, sich dem Bing Insider Programm anzuschließen.

PC-WELT Marktplatz

2473611