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Wie spielt sich's?

13.04.2005 | 13:55 Uhr | Markus Pilzweger

Zu den stärksten Launch-Titeln des Nintendo DS zählt Super Mario DS 64, das für den Einsatz auf der kleinen Konsole extra angepasst wurde. So kann nun auch Yoshi gesteuert werden, und die Zahl der zu sammelnden Sterne wurde deutlich erhöht.

Völlig unvorbelasteten Spielern wird beim Start des Spiels ein unweigerliches "Wow" über die Lippen gehen. Der Nintendo DS hat nichts mehr mit der Monochrompiepserei des Gameboy gemein. Die 3D-Grafik sieht gut aus und schöne Effekte zeigen gleich zu Beginn, was der kleine Kasten drauf hat.

Im Fall von Mario zeigt der obere Bildschirm das Spielgeschehen, der untere dient als Übersichtskarte und zur Steuerung per Stylus oder per Daumenschlaufe. Der Sound geht in Ordnung, allerdings klingen die Lautsprecher etwas blechern, der Einsatz von Ohrhörern ist also angebracht. Mit diesen hört sich das Ganze schon wesentlich besser an und auch der Ärger mit Bürokollegen hält sich dann in Grenzen...

Die Steuerung über den Touchscreen geht nach einigen Minuten gut von der Hand, allerdings lässt die Präzision manchmal zu wünschen übrig. Bei kniffligen Passagen kann dies schnell zum Fehlsprung oder dem Zusammenstoß mit Gegnern führen. Wer möchte, kann das Spiel auch komplett über die Buttons steuern, was allerdings auch keine Alternative ist, da die Spielfigur hier viel zu träge reagiert.

Ein zweiter Titel im Test war "Zoo Keeper". Bei diesem Spiel geht es darum, Tiersymbole auf einem Spielbrett so zu kombinieren, dass horizontal oder vertikal mindestens drei gleiche Symbole zusammen kommen. Diese verschwinden dann und von oben werden die Lücken gefüllt. Dabei lassen sich immer nur zwei Symbole miteinander tauschen, die unmittelbar nebeneinander liegen. Ein von diversen PC-Spielen hinlänglich bekanntes Puzzlespiel also, das sich per Touchscreen wunderbar steuern lässt. Hier geht die Hintergrundmusik alerdings schon nach wenigen Minuten gehörig auf den Geist.

Negativ aufgefallen ist die Unhandlichkeit des Geräts. Irgendwie lässt sich die Konsole nicht richtig greifen, zumal bei der Steuerung per Daumenschlaufe der linke Daumen nicht zum Festhalten des Nintendo DS genutzt werden kann. Bereits nach wenigen Minuten verkrampft sich die rechte Hand und beginnt zu schmerzen. Der Fairness halber angemerkt sei hier aber angemkert, dass ich recht große Hände habe.

In hellen Umgebungen ist zudem das Display zu schwach und man kann kaum noch etwas erkennen. Der Akkus der Nintendo DS hält je nach Spiel bis zu zehn Stunden.

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