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Wie sich die "Informanten" rechtfertigen

18.10.2001 | 14:01 Uhr | Markus Pilzweger

Sicherheitsunternehmen betrachten das Problem unter einem anderen Gesichtspunkt. Sie verweisen darauf, dass die Informationen helfen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und Administratoren dabei unterstützen, ihr System sicherer zu machen.

Culp verneint dies vehement. Seiner Ansicht nach benötigt kein Administrator Informationen, wie eine Lücke genau ausgenutzt werden kann. Er sollte nur erfahren, wie diese Lücke zu schließen ist. Culp liefert auch einen Vergleich: "Niemand muss wissen, wie man Kopfschmerzen verursacht, sondern nur, wie man eine Aspirin einnimmt."

Doch auch die Administratoren werden in die Pflicht genommen. So gebe es oftmals bereits Patches für Sicherheitslücken, die lange vor einem Virus oder Wurm erhältlich seien. Doch viele Administratoren spielen diese Patches nicht auf ihr System.

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