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Warum Whatsapp-Nutzern Backup-Kosten drohen

05.02.2022 | 09:32 Uhr | Michael Söldner

Wer sein WhatsApp-Backup auf Google Drive auslagert, könnte künftig zur Kasse gebeten werden.

Über die Jahre sammeln sich bei vielen Nutzern unzählige Chats, Fotos und Videos beim Messenger WhatsApp an. Diese Unterhaltungen lassen sich auf mehrere Arten sichern. Eine praktische Möglichkeit ist beispielsweise das WhatsApp-Backup auf Google Drive. Vorteil: Wird später ein neues Smartphone angeschafft, wandern die gesammelten Chats durch das Backup in Google Drive auf das neue Gerät. Aufgrund einer Kooperation zwischen Google und dem WhatsApp-Betreiber Facebook wird das Backup bislang nicht auf das Kontingent des Nutzers bei Google Drive angerechnet. Entsprechend lassen sich auch sehr große WhatsApp-Backups erzeugen und bei Google ablegen. Durch die in Chats befindlichen Fotos oder Videos kommen schnell einige Gigabyte zusammen.

Künftige Begrenzung auf 2 GB?

Künftig könnte der für WhatsApp-Backups genutzte Speicherplatz bei Google Drive aber wieder eingeschränkt werden. Dabei soll es nur noch ein 2-GB-Limit geben. Größere Backups werden vom Kontingent des Nutzers bei Google Drive abgezogen. Auf diese Weise könnten große Backups schnell ein kostenpflichtiges Abo erfordern und somit künftig nicht mehr kostenlos möglich sein.

Abmachung läuft aus

Wann die Umstellung vollzogen wird, bleibt noch offen. Auch die genauen Rahmenbedingungen stehen noch nicht fest. Durch Codebestandteile in der aktuellen Beta von WhatsApp lässt sich jedoch ableiten, dass es mit dem unbegrenzten Speicherplatz schon bald vorbei sein dürfte. Wie genau die Abmachungen zwischen Google und Facebook aktuell aussehen, bleibt ein Geheimnis beider Konzerne. Offenbar läuft die bisherige Abmachung für unbegrenzten Speicherplatz für WhatsApp-Backups bei Google Drive aber in naher Zukunft aus.

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