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Werbung auf Netflix: Starttermin für günstiges Abo bekannt

20.07.2022 | 09:44 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Netflix hat Details zum werbefinanzierten Streaming-Abonnement verraten. Unter anderem den Starttermin.

Das werbefinanziert Abo von Netflix nimmt Gestalt an. Führungskräfte von Netflix haben jetzt verraten, dass das werbefinanzierte, gümstigere Netflix-Abonnement nicht den vollen Umfang des derzeitigen Bezahl-Abonnements haben wird. Das berichtet The Verge unter Berufung auf Angaben führender Netflix-Manager.

Die überwiegende Mehrheit dessen, was die Leute heute auf Netflix sehen, würde im werbefinanzierten Bereich zur Verfügung stehen, so Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix. Einiger zusätzlicher Content würde noch dazu kommen – hierzu würde Netflix noch Gespräche mit den Studios führen – doch nicht alles, was im bezahlten Netflix-Abo verfügbar ist, würde man bei dem werbefinanzierten Abo sehen können. Doch Netflix glaubt nicht, dass dadurch das werbefinanzierte Abo wesentlich beeinträchtigt werden würde.

Starttermin für werbefinanziertes Netflix-Abo

Das werbefinanzierte Netflix-Abonnement soll Anfang 2023 starten. Zunächst aber nur in einigen ausgewählten Märkten; welche Länder das sein werden, verrät Netflix noch nicht. Netflix wolle dann das Kunden-Feedback auswerten und darauf reagieren und das Angebot anpassen, wie das Unternehmen in einem Brief an die Aktionäre schreibt .

Wichtig: Das neue Abo wird nicht kostenlos sein und nicht ausschließlich durch Werbeeinblendungen bezahlt werden. Sondern Netflix spricht ausdrücklich von einem "günstigeren" Abonnement. Die Nutzer müssen dafür also durchaus noch etwas bezahlen und sehen zusätzlich die Werbung.

Netflix arbeitet dabei mit Microsoft zusammen. Die über das werbefinanzierte Netflix-Abo geschalteten Anzeigen werden laut dem Streaming-Dienst ausschließlich über die Microsoft-Plattform verfügbar sein. Mehr zur Zusammenarbeit zwischen Netflix und Microsoft lesen Sie in Netflix: Günstig-Abo in Kooperation mit Microsoft geplant.

Parallel zur Vorbereitung für ein werbefinanziertes und offensichtlich abgespecktes Netflix-Abonnement entwickelt der Streamingdienst auch ein Modell für Account-Sharing.

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