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Tipps aus dem Buch "Photoshop 7.0" - KompendiumWas ist neu bei Photoshop 7.0?Arbeitsspeicher freihaltenPhotoshop auf Leistung trimmenWenn Photoshop nicht will

28.08.2002 | 09:21 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Am auffälligsten wirken bei Photoshop 7.0 die Änderungen in den Bereichen Oberfläche, Malen und Retuschieren. Kleinere Neuheiten finden sich in fast allen Sparten, so etwa bei der Internetgestaltung, der Kontrastkorrektur und der Ebenentechnik.

Halten Sie den Arbeitsspeicherbedarf Ihres Gesamtsystems so klein wie möglich, damit Photoshop schneller arbeitet und weniger Daten auf die Festplatte auslagert. Folgende Maßnahmen liegen nah:

Sie schließen oder löschen überflüssige Programme.Sie löschen nutzlose Ebenen, Ebenenmasken und Alphakanäle oder verschmelzen Ebenen.Sie schneiden überflüssigen Rand weg.Sie deinstallieren überflüssige Schriftarten und Farbprofile.Sie begrenzen die Zahl der Rücknahmeschritte mit den Optionen zur Protokoll-Palette.Alls das spart erheblich Arbeitsspeicher und macht Ihre Arbeit schneller.

Photoshop braucht soviel Arbeitsspeicher wie möglich. Im Zweifelsfall ist ein hoher Arbeitsspeicher für das Programm wichtiger als ein schneller Prozessor. Mit dem Befehl "Bearbeiten, Voreinstellungen, Arbeitsspeicher & Bildcache" teilt man Photoshop mindestestens 70 Prozent Arbeitsspeicher zu - aber keinesfalls 100. Die Funktion "Bearbeiten, Voreinstellungen, Zusatzmodule & virtueller Speicher" gibt überdies Festplatten an, auf die Photoshop überschüssiges Datenmaterial zeitweise auslagern kann.

Gelegentlich startet Photoshop nicht mehr korrekt. Abhilfe: Man drückt man beim Starten Strg+Alt+Umschalt-Taste; dabei werden alle Grundeinstellungen zurückgesetzt. Nur für Windows gilt außerdem: Systemdateien wie "Msvcrt20.dll" und "Msvcrt40.dll", die zum Teil Photoshop installiert, können bei Installation anderer Programme überschrieben werden. Installieren Sie Photoshop erneut.

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