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Weniger ist manchmal mehr

24.09.2005 | 19:54 Uhr |

Weniger ist manchmal mehr

Wer schon an der Bedienung seines Handys verzweifelt, mag die Aussicht, sein Haus zu programmieren, nicht besonders verheißungsvoll finden. Selbst Software-Tüftler Tobias Groten ist ein gebranntes Kind: „Wer seinem Haus beibringen will, was er wie am liebsten hat, bemerkt erst, dass vieles komplizierter st, als man glaubt.“ So richtig „smart“ ist eben nur ein Haus, das ohne komplizierte Bedienung die Bedürfnisse seiner Bewohner erfüllt – nützen, nicht nerven heißt die Devise. Beispiel Lichtsteuerung: Automatisches Licht ist äußerst praktisch, stellten die Hausbewohner sowohl in Ahaus als auch in Duisburg fest – außer im Schlafzimmer, wo jede unbedachte Bewegung den Schlummer stört. Tobit verzichtete daher kurzerhand in den Schlafräumen auf Bewegungsmelder. Das Inhaus dagegen spendet auf dem nächtlichen Gang zur Toilette Licht, behelligt den Schläfer jedoch nicht, wenn ihm mal nur die Decke verrutscht. Wie das geht? Mit menschlicher Intelligenz eben: Die Sensoren stecken jetzt im Sockel des Betts und schalten nachts nur ein Fünftel der üblichen Helligkeit ein.

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