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Weltweit geht es auch Crackern an den Kragen

30.11.2001 | 13:12 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

In den letzten Monaten hat die Justiz weltweit ihr Vorgehen auch gegen Cracker verschärft. In Australien beschloss das Parlament ein neues Gesetz, das für IT-Straftaten bis zu zehn Jahre Haft ermöglicht.

In den Niederlanden ist der Schöpfer des Anna-Kournikova-Virus dagegen noch vergleichsweise gut weggekommen: Das niederländische Gericht verurteilte ihn im September zu 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Sollte der Wurmprogrammierer keine Lust auf den Dienst fürs Gemeinwohl haben, erwarten ihn 75 Tage Gefängnis (PC-WELT berichtete).

Die Urheberrechte von Microsoft werden in den USA dagegen mit harten Bandagen geschützt: Ein Gericht verdonnerte einen Raubkopierer zu zwei Jahren Gefängnis und 500.000 Dollar Geldstrafe, weil er illegal vervielfältigte Microsoft-Software über das Internet vertrieben hatte.

Auch chinesische Richter kennen keine Gnade mit Crackern. In Südchinaverurteiltensie einen 27-jährigen Computerfachmann zu zwei Jahren Haft. Der Verurteilte hatte fast alle Daten der Website einer Internet- und Telekommunikationsfirma zerstört, berichtete das Wuhua Distriktgericht in Kunming, der Provinzhauptstadt von Yunnan.

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