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Weiterer Vorwurf: Xbox spioniert

17.09.2003 | 10:18 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Das "Xbox Linux Project" äußert auf dieser Website einen weiteren Vorwurf gegen Microsoft: Die Spielekonsole soll demnach eine Verbindung mit Microsoft-Servern aufstellen, auch wenn der Besitzer den "Xbox Live"-Dienst gar nicht abonniert hat.

Laut Michael Steil genüge eine bestehende ordnungsgemäße Netzwerkverbindung der Konsole. Wird dann das Spiel "Splinter Cell" gestartet, wird der Microsoft-Server "AS.XBOXLIVE.COM" (207.46.247.6) kontaktiert. Dabei werde auch eine Zahlenfolge übertragen, die der Seriennummer der Konsole entspräche.

Nicht bei allen Spielen werde eine Verbindung mit dem Microsoft-Server hergestellt. Bisher konnte dieses Verhalten nur beim Spiel "Splinter Cell" festgestellt werden. "Microsoft spioniert die Xbox-Spieler aus. (...) Sie werden automatisch mit ihrer Seriennummer registriert, wenn sie das Spiel starten", so Steil.

GC: Microsoft setzt weiterhin auf Xbox Live (PC-WELT Online, 21.08.2003)

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