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Weiterentwicklung zur Allzweckwaffe

02.08.2002 | 10:45 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Unteroffizier Robert Merritt, der den Roboter in einem Einsatz steuert, kann die Kameras in jede Richtung schwenken, in die er schauen möchte. Bevor der Trupp von Merritt ein verdächtig erscheinende Höhle betritt, schickt er seinen kleiner Helfer voraus. Sobald er sich durch dessen Kamera vergewissert hat, dass kein Hinterhalt droht, folgt Merritt mit seinen Männern.

Der Roboter, von dem es bisher zwei Prototypen gibt, kostet insgesamt 45.000 Dollar und wird aus handelsüblichen Materialien hergestellt. Die Soldaten geben ihre beim Einsatz mit Packbot gemachten Erfahrungen an die Techniker weiter, die den Roboter entwickeln. Diese versuchen dann den GI auf Ketten ständig zu verbessern. Von der Idee bis zum ersten Einsatz von Packbot vergingen gerade einmal 90 Tage, wie Oberst Bruce Jette, der Leiter des Roboter-Teams ausführt.

Packbots Einsatz soll aber nicht nur auf simple Aufklärungsdienste beschränkt bleiben. Der Roboter soll sich bald in einen ferngesteuerten Einzelkämpfer auf Ketten verwandeln. Die Militärs planen den Roboter mit Kanonen, Handgranaten, chemischen Spürgeräten und zusätzlichen Kameras aufzurüsten.

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