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Weitere schlagkräftige Argumente

10.10.2002 | 12:26 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Aber die Lindows-Anwälte zählen nicht nur die Aussagen von Bill Gates zu den Beweisen. Weiteres Hauptargument: Das Produkt "Microsoft Windows 1.0" kam im November 1985 in den Handel. Microsoft ließ sich den Begriff "Windows" aber erst sieben Jahre später als Markenname sichern. Nach Ansicht der Anwälte sei sich Microsoft dessen bewusst gewesen, dass "Windows" ein gängiger Name gewesen sei.

Ein weiteres Argument: Microsoft wählte für seine erste Windows-Version den Namen "Microsoft Windows 1.0". Für die Anwälte sei das ein klares Zeichen dafür, dass das Unternehmen damals klar machen wollte, dass es sich um eine spezielle Anwendung mit Windows-Funktionalität des Unternehmens "Microsoft" handle.

Ähnlich sei Microsoft damals ja auch mit den Namensgebungen für andere Produkte verfahren: So stünde "Word" allgemein für eine Textverarbeitung und Microsoft veröffentlichte sein Produkt unter dem Namen "Microsoft Word". Bei Datenbanken sei "File" üblich gewesen und Microsoft wählte für die Datenbankanwendung die Bezeichnung "Microsoft File". Aus "Chart" für Diagramm-Anwendungen wurde "Microsoft Chart".

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