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Weitere Eckdaten

07.07.2004 | 13:06 Uhr |

Weitere Eckdaten der vom Marktforschungsinstitut IDC durchgeführten Studie:

Gemischtes Bild in Nord- und Südamerika: In den USA geht die Piraterierate von 22 Prozent einher mit einem Umsatzausfall von 6,5 Milliarden US-Dollar – die Größe des Marktes ist hier ausschlaggebend. In Süd- und Mittelamerika (Piraterierate 63 Prozent) dagegen ist der Markt für Software und IT-Produkte schwach und der Umsatzausfall beträgt rund 1,27 Milliarden US-Dollar.

Für Asien und Ozeanien verzeichnet die Studie "Wachstum und höchste Piraterieraten". Demnach sind dort einige Länder - Japan (29 Prozent), Neuseeland (23 Prozent) und Australien (31 Prozent) – sehr um die Schutz des geistigen Eigentums "Software“ bemüht. In China und Vietnam hingegen beträgt die Piraterierate jeweils 92 Prozent - weltweit der höchste Anteil an unlizenzierter Software. Der Umsatzausfall in China wird mit etwa 3,8 Milliarden US-Dollar beziffert.

Im Nahen Osten und Afrika liegt die durchschnittliche Piraterierate bei 55 Prozent. Auf Grund der Größe des Marktes weist die Region mit einer Milliarde US-Dollar allerdings den weltweit geringsten Umsatzausfall auf. Einige Piraterieraten: Zimbabwe (87 Prozent), Algerien und Nigeria (84 Prozent), Israel (35 Prozent) und die Vereinigten Arabischen Emirate (34 Prozent).

Die Schadenssumme weltweit liegt bei fast 29 Milliarden Euro. In Westeuropa war der Umsatzausfall am höchsten, Asien folgt auf Platz 2 und Nordamerika auf Platz 3.

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