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Was wollen die meisten Käufer?

17.04.2003 | 09:25 Uhr |

Alan Promisel, Analyst von IDC ist skeptisch, was die künftige Verbreitung von kleinformatigen Tablet-PCs angeht. Seiner Einschätzung nach kämen die meisten Käufer aus dem Unternehmensbereich und suchten einen gleichwertigen Notebook-Ersatz. Den könnten Hersteller wie Fujitsu oder Viewsonic liefern. Beide Anbieter arbeiten an großformatigen Geräten mit 14-Zoll-Displays und leistungsstärkeren Prozessoren wie Intels Pentium-M-Chip.

Hewlett-Packard (HP) versucht in seinem Prototyp Scout PDA- und Notebook-Funktionen zu kombinieren. Das Gerät mit 8,5 Zoll-Display, Falttastatur und eingebauter Kamera soll sich durch Zusatzmodule wie zum Beispiel ein GPS-System ausbauen lassen. Produktionspläne gibt es für den Scout bislang nicht.

Experten gehen jedoch davon aus, dass je nach Resonanz bei den Kunden Teile des Designs in künftige Tablet-PC-oder Ipaq-Entwicklungen einfließen könnten. Die Marktforscher von IDC rechnen damit, dass im laufenden Jahr allein in den USA rund 675.000 Tablet-PC-Geräte abgesetzt werden. Zum Vergleich: 2002 waren es etwa 150.000 Stück.

Tablet-PCs und Smart Displays sollen PC-Markt vorantreiben (PC-WELT Online, 15.04.2003)

Erster Tablet PC von Toshiba: Portégé 3500 (PC-WELT Online, 07.11.2002)

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