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Was hat die RIAA vor?

05.06.2003 | 12:15 Uhr |

Die RIAA hält sich, was konkrete Aussagen zum aktuellen Fall betrifft, weitgehend bedeckt. Einziger Kommentar bislang: "Dies ist ein weiterer Schritt in unseren fortlaufenden Rechtsstreitigkeiten mit Streamcast, einem Unternehmen, das, wie wir glauben, für weitreichende Urheberrechtsverletzungen verantwortlich ist."

Die Gegenseite unterstellt der RIAA etwas anderes. Ein Anwalt der Electronic Frontier Foundation (EFF), die Streamcast schon in früheren Fällen vertrat, sagte, dass die RIAA darauf aus sei, das Unternehmen in den Ruin zu treiben.

Cindy Cohn, Legal Director der EFF, hat noch eine weitere Erklärungsvariante zu dem neuen Verfahren parat. Ihrer Meinung nach, versucht die RIAA einen für sich "vorteilhafteren" Richter an Land zu ziehen. Und weiter sagt sie: "Wenn man nicht durch das Gesetz zum Sieg kommt, gewinnt man, indem man den Gegner mit Prozessgebühren überhäuft."

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