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Was es kosten wird und was Sie erhalten

18.12.2001 | 14:30 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Napster wird für den Service künftig Geld verlangen. Der genaue monatliche Preis liegt derzeit allerdings noch nicht fest. Aller Voraussicht nach wird dieser bei rund fünf Dollar liegen. Diesen Preis hatte Napster-Chef Konrad Hilbers noch im August genannt ( wir berichteten ). Zu Beginn wird die monatliche Gebühr per Kreditkarte zahlbar sein. Später will Napster auch weitere Zahlungsmöglichkeiten anbieten.

Für den monatlichen Obolus wird der Kunde Mitglied einer Community. Innerhalb dieser Community dürfen eine begrenzte Zahl an Musik-Dateien getauscht werden. Außerdem soll Napster ein Treffpunkt für Musik-Freunde werden. Hier kann jedes Mitglied seine Musikdateien verwalten, Musik anhören und mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten.

Der Tausch aller innerhalb der Napster-Community angebotenen Musikstück wird legal und von Napster lizensiert sein. Dadurch will Napster neuen Ärger mit Plattenfirmen von Anfang an vermeiden.

"Warum für etwas zahlen, wenn es dasselbe woanders kostenlos gibt?" Auf diese Frage hat Napster keine richtige Antwort. "Letztendlich liegt die Wahl bei Ihnen", heißt es von Seiten Napsters. Allerdings fühle sich Napster künftig als Community, die die eigentlichen Rechteinhaber von den getauschten Musikstücken auch bezahle. "Wir bieten nützliche Tools um Ihnen zu helfen mit Ihrer Musik-Sammlung zu tun was Sie wollen", so Napster.

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