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Warnung: Online-Betrug mit E-Bikes und Fahrrädern durch Fakeshops

22.04.2021 | 12:46 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Abzocke beim Fahrrad- und E-Bike-Kauf im Internet. So erkennen Sie diese Fake-Shops.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor immer mehr Fake-Shops, die potenzielle Käufer von Fahrrädern, E-Bikes, Fahrradanhängern und -zubehör in die Falle locken wollen. Die betrügerischen Onlineshops versuchen die Käufer über ihre niedrigen Preise anzulocken. Außerdem bieten die Fakeshops oft auch Räder an, die andernorts bereits vergriffen sind.  

Die Fakeshops sehen auf den ersten Blick echt aus und sind nicht leicht  als gefälschte Shops zu erkennen, warnen die Verbraucherschützer. Diese konkreten Webseite sind den Verbraucherschützern als Fakeshops bekannt:

  • marti-bosom.net

  • bike-rufo.de

  • bike-radu.de

  • 2rad-hero.com

  • fahrrad-moso.de

  • bike-himmel.de

  • 2rad-billig.de

  • e-tomo.de

  • e-rocko.de

  • 2rad-billiger.de

  • bike-hubo.de

  • elektro-stone.de

  • bike-hager.de

  • bike-roles.de.

Einige der genannten Shops sind laut den Verbraucherschützern offline, andere dagegen sind aktuell aktiv.

Die Verbraucherschützer geben diese Tipps, um einen Fakeshop zu erkennen

  • Sehr günstiger Preis? Fragen Sie nach, weshalb der Händler das Rad so ungewöhnlich günstig anbietet!

  • Der Shop bietet Räder an, die andernorts und vor allem beim Hersteller bereits vergriffen sind? Wie kommt der Shop an die Räder?

  • Der Fakeshop ist noch nicht lange online.

  • Die im Impressum angegebene Adresse des Shops wird auf keiner Online-Karte wie Google Maps angezeigt.

  • Ein Eintrag im Handelsregister fehlt. Hier können Sie das online nachschlagen.  

  • Als einzige Zahlungsmethode ist die Vorabüberweisung möglich

  • Der Händler nennt eine deutsche Adresse im Impressum, verlangt aber die Überweisung auf ein Konto im Ausland.

Suchen Sie im Internet nach Erfahrungen mit dem ins Auge gefassten Shop. Fakeshops verwenden teilweise Gütesiegel geprüfter Online-Shops wie Safer Shopping, Trusted Shops oder EHI. Diese Siegel sind aber nur echt, wenn die Verlinkung auf die jeweilige Zertifizierungsseite hinterlegt ist. Lässt sich das Siegel hingegen nicht anklicken, handelt es sich um eine Fälschung, wie die Verbraucherzentrale warnt.

Fake-Shops erkennen: Trusted Shops führt aktuelle Liste im Netz

Schauen Sie in den online einsehbaren Listen der Gütesiegel nach, ob Ihr ins Auge gefasster Shop dort gelistet ist: Trusted Shops oder Safer Shopping oder EHI-geprüfter Shop.

Polizei: So erkennen Sie betrügerische Fakeshops

Was tun im Schadensfall?


Wer auf einen Fake-Shop hereingefallen ist, sollte einen Screenshot des Shops machen, den damit verbundenen E-Mail-Verkehr sichern und damit zur Polizei gehen, raten die Verbraucherschützer. Sie können hier auch online Anzeige erstatten.

Informieren Sie Ihre Bank oder den Zahlungsdienstleister. Vielleicht kann dieser die Zahlung noch stoppen oder das Geld zurückholen.

Fake-Shop missbraucht Namen seriöser Firma

Verbraucherzentrale informiert über dubiose Online-Shops

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