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Warn-App NINA informiert über Corona-Lage vor Ort

14.12.2020 | 09:23 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Wie ist die Covid-19-Lage bei Ihnen? Und wie sieht die Corona-Lage am Zielort Ihrer Reise aus? NINA, die Warn-App des Bundes, sagt es Ihnen sofort.

NINA ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes. Die Warn-App NINA liegt jetzt in der neuen Version 3.3 für iOS und Android vor. Damit informiert NINA ab sofort über die unterschiedlichen regionalen Bestimmungen zur Covid-19-Pandemie.

Sie sehen in der App also sofort, was in Ihrem Heimatkreis aktuell erlaubt ist. Falls Sie einen Besuch bei Verwandten planen, so liefert Ihnen NINA ab Version 3.3. auch dazu Auskunft: In der Auswahl „Corona-Informationen“ kann auf der Deutschlandkarte gezielt der gewünschte Landkreis oder die kreisfreie Stadt angetippt werden. Auf einen Blick erhalten Sie so die Übersicht zur 7-Tage-Inzidenz, zur Gesamtzahl der Corona-Fälle, zu Fällen pro 100.000 Einwohner, zu Todesfällen und zur Einwohnerzahl. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegebene App zeigt auf einen Blick wichtige lokale Regelungen der Landkreise zur Corona-Pandemie an. Hierzu gehören beispielsweise die Kontaktbestimmungen, Regelungen zu Schulen und Kindertagesstätten oder Bußgelder. Die in den Warnmeldungen dargestellten Infektionsgefahrstufen richten sich nach der bekannten „Corona-Ampel“ des Robert-Koch-Instituts, wie das BBK erklärt. Sie basiert auf der 7-Tage-Inzidenz, also der Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. Die lokalen Corona-Regeln erscheinen direkt in der Ansicht „Meine Orte“, die den Nutzerinnen und Nutzern gleich nach dem Start der Warn-App angezeigt wird.

Neue Corona-Funktionen in NINA 3.3
Vergrößern Neue Corona-Funktionen in NINA 3.3
© BBK

BBK-Präsident Armin Schuster begründet die Neuerung in NINA folgendermaßen: „Das häufige Anpassen der Infektionsschutzregeln ist in einer Pandemie unvermeidlich. Wir sorgen mit der Warn-App NINA dafür, dass die Bevölkerung einen  schnellen Zugriff auf die neuesten lokalen Regelungen erhält und sich damit selber besser schützen kann. Die Warn-App NINA wird auch künftig fortlaufend aktualisiert und an die neuen Anforderungen der Corona-Pandemie angepasst.“

Weitere Verbesserungen

Mit der neuen Sortierungsfunktion haben Sie die Möglichkeit, die Reihenfolge der angezeigten Warnmeldungen innerhalb eines abonnierten Ortes zu sortieren. Sie können dabei zwischen den Optionen „nach Warnkanal“, „nach Warnstufe“ und „nach Datum“ auswählen.

Eine weitere Verbesserung, die NINA 3.3 bringt: Die App ist nun auch in sieben Fremdsprachen (Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch) und in deutscher Leichter Sprache verfügbar. Für die Fremdsprachen gilt diese Einschränkung: Alle Menü-Elemente, die Informationsbereiche und wichtige Inhalte von Warnmeldungen, wie der Ereignistyp, das Warngebiet und die wesentlichen Handlungsempfehlungen, werden übersetzt. Die Freisprechen-Texte in den Warnmeldungen sowie die Informationen zur Corona-Pandemie können hingegen noch nicht mehrsprachig angeboten werden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte sich zuletzt am ersten bundesweiten Warntag am 10.9.2020 ziemlich blamiert. Viele Bundesbürger bekamen von dem bundesweiten Alarm überhaupt nichts mit. Infolgedessen musste der Präsident des Bundesamtes zurücktreten. Neuer BBK-Präsident wurde Armin Schuster.

Der NINA-Helpdesk, an den Sie sich zum Beispiel bei technischen Fragen wenden können, ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 664 711 9 oder unter nina@bbk.bund.de erreichbar.

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