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Wachstum ohne eigene Server

Auch lassen sich anspruchsvolle Anwendungen weitaus reibungsloser integrieren als im Rahmen einer Installation vor Ort. Geht es etwa um eine Unternehmenssteuerung und Warenwirtschaft per ERP (Enterprise Resources Planning) oder ein Kundenmanagementsystem, wachsen Lösungen auf Software als Service-Basis weitaus schneller und passgenauer mit. Die Lösung ist so ausbaufähig, dass sogar Partner schrittweise in die Systeme eingebunden werden können. Alle Lösungen benötigen trotz zentraler Datenhaltung keinen eigenen Server.

Andererseits verringert sich die Zeit bis zur Einführung einer neuen Software signifikant, da Unternehmen über Einsteigerangebote zunächst Teilbereiche testen können – ideal für skeptische Verantwortliche. Quasi als kostenlose Beigabe lassen sich damit auch betroffene Mitarbeiter weitaus besser "mitnehmen", wenn sie schrittweise herangeführt werden. Mitnehmen lässt sich der IT-SoftwareService auch buchstäblich. Denn gerade im mobilen Einsatz profitieren die Nutzer von den Stärken der Internet-basierten Lösung. Von unterwegs können sie die Anwendungen über das Mobilfunknetz nutzen, etwa per UMTS. Ein E-Mail Push-Dienst ermöglicht für Hosted Exchange darüber hinaus den mobilen Zugriff auf Mails und Termine ohne Verzögerung.

Doppelt sicher

Welche Mitarbeiter Unternehmen in derartige Dienste einbinden und ob sie auf bestimmte Programme Zugriff erhalten, lässt sich einfach festlegen. Über eine komfortable Nutzerverwaltung administriert das Unternehmen den SoftwareService jederzeit problemlos. Damit ist gewährleistet, dass nur das bezahlt wird, was auch tatsächlich zum Einsatz kommt. Mindestlaufzeiten bestehen nicht, so dass die Verantwortlichen ganz nach den betrieblichen Anforderungen entscheiden können, was sie nutzen und damit bezahlen wollen. Eine einheitliche Nutzeroberfläche sorgt zudem dafür, dass sich die Mitarbeiter schnell in der Programmverwaltung zurechtfinden.

Auch Sicherheitsaspekte sprechen für Software als Service. So laufen die Daten zwar über das Internet, eine SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer) wie etwa beim Online-Banking sorgt jedoch für optimalen Schutz aller Informationen aus dem Unternehmen. Wer auf die Daten zugreifen will, muss sich zunächst autorisieren.

Darüber hinaus sichert die Deutsche Telekom alle Daten vom Unternehmen doppelt ab. Redundante Strukturen sorgen dafür, dass keine Dateien verloren gehen. Auch Abstürze wirken sich dadurch weit weniger schlimm aus. Damit ist die Gefahr des Datenverlusts der Mietlösung deutlich geringer als bei den lokal installierten Computern oder Servern im Büro. Ein Hosting-Konzept mit der zentralen Bereitstellung von Servern und Software schützt auch gegen feindliche Angriffe aus dem Netz. Die Systeme in den hochsicheren Rechenzentren sind mit Virenschutz und Firewall umfassend geschützt. Dabei sorgt das zentrale Schutzkonzept dafür, dass stets die aktuellsten Versionen der Virenscanner und Firewallsoftware im Einsatz sind. Dies verursacht im Eigenbetrieb gerade bei kleinen Unternehmen zusätzliche laufende Service- und Lizenzkosten sowie Zeitaufwand.

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