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WLAN

04.06.2007 | 12:18 Uhr |

Völlig ungesicherte WLANs laden zu missbräuchlicher Nutzung förmlich ein.
Vergrößern Völlig ungesicherte WLANs laden zu missbräuchlicher Nutzung förmlich ein.
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Der größte Vorteil des drahtlosen Netzwerks ist zweifellos, dass Sie nicht über irgendwelche Kabel stolpern und sich etwa mit dem Notebook frei bewegen können. Nachteilig ist die Sicherheitsproblematik bei WLANs; Sie müssen sich schon einige Gedanken machen, damit Ihr drahtloses Netz bestmöglich geschützt ist.

In puncto Tempo sind aktuelle WLAN-Komponenten, die Draft-11n (auch Pre-11n genannt) oder proprietäre Erweiterungen des 11g-Standards wie Turbo G, G+ oder Xtreme G nutzen, selbst für die bandbreitenintensive Übertragung von HD-Material gerüstet. Fürs DVD-Streaming genügen an sich auch Geräte nach dem Standard 802.11g. Ideal ist der neue „n“-Standard, mit dem es uns gelungen ist, zwei hochauflösende Filme gleichzeitig zu streamen, ohne Wackler.

Wie schnell die Daten im Praxisbetrieb übertragen werden, hängt aber wesentlich von den Umgebungsbedingungen ab: Betonwände und -decken, Metallregale sowie Heizkörper bremsen die Funksignale, durch Menschen und Gegenstände ausgelöste Reflexionen schwächen das Nutzsignal. Die praktische Transferrate im WLAN liegt deshalb immer deutlich unter dem theoretischen Maximum. Auch für Büros macht sich deshalb 802.11n bezahlt: Hier teilen sich die einzelnen Rechner eine wesentlich höhere Grundkapazität, sodass auch das Hin- und Herschicken von Daten zwischen mehreren PCs gleichzeitig nicht zur Bremse wird.

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