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WHO empfiehlt Gaming während der Coronakrise

30.03.2020 | 11:04 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Gaming während der Coronakrise und unterstützt die #PlayApartTogether-Aktion.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt die während der weltweiten Coronakrise gestartete Aktion #PlayApartTogether. Die Initiative von Activision Blizzard, Amazon Appstore, Twitch, Youtube Gaming und weiteren Unternehmen soll die Gamer dazu animieren, die Zeit daheim zu verbringen und über Gaming soziale Kontakte nach draußen zu pflegen. "Wo immer Sie auch sind, welches Spiel Sie auch spielen, Sie können etwas bewirken", heißt es in dem Aufruf der Initiatoren von #PlayApartTogether.

Interessant ist die Unterstützung der WHO, weil sie erst vor einigen Monaten noch die Online-Spielsucht offiziell als Krankheit anerkannt hatte. Wie die US-Zeitung USA Today meldet , erhofft sich die WHO durch die Unterstützung der Aktion, Millionen von Gamer zu erreichen, die einen Beitrag zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie leisten können.

In einem Tweet erklärt Ray Chambers, WHO-Botschafter: "Wir befinden uns in einem entscheidenden Moment, um die Ergebnisse dieser Pandemie zu definieren. Unternehmen der Spieleindustrie haben ein globales Publikum - wir ermutigen alle dazu, zusammen zu spielen. Mehr physischer Abstand + andere Maßnahmen werden dazu beitragen, die Kurve abzuflachen + Leben zu retten."

"Spiele sind die perfekte Plattform, weil sie Menschen durch die Linse der Freude, des Zwecks und der Bedeutung miteinander verbinden. Wir sind stolz darauf, an einer so lohnenden und notwendigen Initiative teilzunehmen", erklärt Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard. Sein Unternehmen hatte erst kürzlich Call of Duty: Warzone veröffentlicht. Das kostenlose Battle-Royale-Spiel ist erfolgreich gestartet.

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