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Vorsicht vor falschen Fahrrad-Shops im Internet - so erkennen Sie diese

18.05.2022 | 09:55 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Sie wollen ein Fahrrad oder E-Bike im Internet kaufen? Dann seien Sie auf der Hut vor den vielen Fake-Shops. So erkennen Sie diese.

Es wird wieder wärmer und damit wird auch das Fahrradfahren wieder beliebter. Wer ein neues Fahrrad oder E-Bike benötigt, der schaut sich im Internet um, aber dort gibt es viele gefälschte Fahrrad-Shops, die Verbraucher hereinlegen wollen. Die österreichischen Verbraucherschützer von Watchlist Internet warnen aktuell vor diesen oft sehr professionellen Fake-Shops und geben Tipps, wie Verbraucher unseriöse Anbieter erkennen können.

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Als Beispiele für solche oft aufwendig gestalteten und professionell wirkenden Fake-Shops werden etwa motaza.shop, nemino.net oder vandeyk-sport.com genannt. Solche und ähnliche Fake-Shops versuchen oft auch mit Google-Werbung die Kundschaft anzulocken. Sie versprechen E-Bikes und Fahrräder zu vergleichsweise günstigen Preisen, allerdings erfolgt nach Bestellung und Zahlung keine Lieferung.

So erkennen Sie Fake-Fahrrad-Shops im Internet

Folgende Tipps sollen dabei helfen, die unseriösen Fahrrad-Shops im Internet zu erkennen:

  • Preisvergleich: Die Fake-Shops bieten die Fahrräder zu viel günstigeren Preise als seriöse Händler an oder haben Modelle im Angebot, die sonst ausverkauft sind. Hier sollte der Preis für ein Fahrrad über einen Preisvergleich wie billiger.de oder idealo.de verglichen werden. Bei einem allzu niedrigen Preis sollten die Alarmglocken läuten.

  • Keine Vorkasse: In den Fake-Shops können die Verbraucher nur gegen Vorkasse zahlen, obwohl laut den Zahlungsbedingungen des "Händlers" angeblich auch andere Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen sollten. "Damit versucht der Fake-Shop den Eindruck zu vermitteln, dass die anderen Zahlungsmöglichkeiten gerade nicht verfügbar seien. Auch technische Probleme bei einer PayPal-Zahlung weisen auf Betrug hin", warnt Watchlist Internet.

  • Seriosität des Händlers einfach per Google überprüfen: Die Verbraucherschützer empfehlen, vor einer Bestellung, erst mal die Seriosität eines Händlers zu überprüfen. Dabei reicht es oft aus, bei Google nach dem Namen des Händlers mit dem Zusatz "Erfahrung" oder "Fake" zu suchen. Meistens finden Sie dann auf diesem Weg schnell negative Bewertungen, wenn es sich um einen Fake-Shop handelt. Andrerseits sollten Sie auch vorsichtig sein, wenn es zu dem Händler überhaupt keine Erfahrungsberichte gibt. Zusätzlich lohnt sich auch ein Blick in das Impressum des Händlers und die Überprüfung der von ihm angegebenen Adresse via Google.

Hereingefallen? Das sollten Sie sofort tun!

Verbraucher, die auf einen Fake-Shop hereingefallen sind und per Vorkasse ein Fahrrad bestellt, aber nicht geliefert erhalten, sollten schnell handeln. Ebenso wenn sie nach der Bestellung und Vorauszahlung feststellen, dass sie auf einen Betrüger hereingefallen sind. Die Verbraucherschützer empfehlen hier, sich sofort mit der eigenen Bank in Verbindung zu setzen. Je schneller die Bank kontaktiert werde, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, sein Geld zurückzuerhalten. Die Erfolgsaussichten bei Vorauszahlungen sind aber gering.

Auf jeden Fall sollte aber eine Anzeige bei der Polizei gegen den Fake-Shop erstattet werden. In Deutschland können Sie etwa über diese Website eine Anzeige erstatten.

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