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Vorbereitung und Problemsuche

02.12.2005 | 10:21 Uhr | Arne Arnold

Im Folgenden finden Sie Befehle, die sich direkt auf das Bild auswirken. Sie sollten deshalb vor der Bearbeitung eine Kopie Ihres Fotos erstellen, damit sie im Notfall noch auf das Original zurückgreifen können. Das geht im Dateimanager ganz schnell mit <Strg>-C und <Strg>-V.
Wenn Sie öfter mit einer Bildbearbeitung arbeiten, sollten Sie sich mit „Ebenen“ beziehungsweise „Layern“ vertraut machen. Am Ende des Workshops finden Sie dazu Hinweise.

Das Problem: Flaue Farben
Fotos wirken in ihren Farben zu flau, wenn die Bilder das mögliche Farbspektrum nicht voll ausnutzen. Dieses Farbspektrum wird auch Tonwertskala genannt. In einer Bildbearbeitungs-Software reicht das Farbspektrum in der Regel von dem Wert 0 für tiefes Schwarz über 128 für mittlere Helligkeiten bis hin zu 255 für reines Weiß. Für kräftige Farben braucht ein Bild auch sehr dunkle Töne.

In unserem Beispielbild fehlen diese dunklen Töne:

Fotos mit flauen Farben weisen als dunkelsten Wert nicht 0 auf, sondern beginnen erst mit Werten ab 30 oder noch höher. Das heißt, in diesen Bildern gibt es kein tiefes Schwarz.

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