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Volvo hält automatisch an, wenn Fahrer betrunken ist

21.03.2019 | 15:44 Uhr | Denise Bergert

Volvo hat ein System entwickelt, das automatisch erkennen soll, wenn ein Fahrer betrunken ist oder unter Drogeneinfluss steht.

Volvo will die Fahrer seiner Autos künftig besser vor potenziellen Gefahren schützen – vor allem, wenn sie zur Gefahr für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer werden könnten. Dazu will der Autohersteller künftig unterschiedliche Sensoren und Kameras in seinen Fahrzeugen verbauen. Diese sollen anhand von typischen Verhaltensweisen erkennen, wenn der Fahrer betrunken oder abgelenkt ist oder unter Drogeneinfluss steht. Indikatoren hierfür können unter anderem langsame Reaktionszeiten, fehlende Lenkbewegungen oder die lange Abwendung des Blickes von der Straße sein.

Meint der Wagen zu erkennen, das der Fahrer eine Gefahr für sich und andere darstellt, signalisiert er dies mit Warnsignalen. Reagiert der Fahrer nicht auf die Aufforderung, den Wagen anzuhalten, soll der Volvo die Geschwindigkeit selbständig drosseln und das Auto parken. Der Wagen kann außerdem zusätzlich den Volvo On Call Service alarmieren. Volvo will bereits ab 2020 mit dem Einbau geeigneter Sensoren und Kameras in alle neuen Wagenmodelle beginnen. Ab 2021 sollen alle Volvo-Modelle außerdem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h ausgestattet werden.

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