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Vodafone-Kunden telefonierten 176.000 Jahre lang im Jahr 2020

11.01.2021 | 11:35 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Nimmt man alle Telefonate im Vodafone-Mobilfunknetz zusammen, telefonierten die Vodafone-Kunden 176.000 Jahre lang im Jahr 2020.

Vodafone hat das Nutzungsverhalten seiner Mobilfunkkunden analysiert. Das Ergebnis: Im Jahr 2020 haben die Vodafone-Kunden deutlich mehr telefoniert als in den Jahren davor. Der Grund dürfte die Corona-Krise (Covid-19-Pandemie) sein.

Demnach telefonierten Vodafone-Kunden im Jahr 2020 mehr als 28 Milliarden Mal mit ihren Smartphones. Die einzelnen Gespräche waren 2020 deutlich länger als in den vergangenen Jahren. Im Schnitt dauerte ein Telefonat im Jahr 2020 3 Minuten und 20 Sekunden. Das sind 35 Sekunden mehr als 2019, als die Gespräche durchschnittlich 2 Minuten und 45 Sekunden lang anhielten. Ähnliche Werte wie 2019 gab es auch 2016, 2017 und 2018. Somit zeigt 2020 längere Telefonate als in den Vorjahren. Addiert man die Gesprächszeit aller Telefonate, die im Mobilfunk-Netz von Vodafone geführt wurden, ergibt sich eine Dauer von 176.000 Jahren. Das sind fast 20 Prozent mehr als noch 2019.

Dass die Länge der Telefonate seit 2016 stagnierte, lag am Boom der Messengerdienste. Doch in Zeiten des Lockdowns suchten offensichtlich viele Menschen wieder das Gespräch und wollten nicht nur Textnachrichten verschicken.

Diesen Trend zu längeren Telefonaten stellt Vodafone aber nicht nur bei Smartphones fest, sondern auch bei Festnetzgesprächen. Diese Gespräche dauerten 2020 laut Vodafone durchschnittlich 4 Minuten und 30 Sekunden – und damit eine halbe Minute länger als noch 2019.

Beim Trend zu längeren Telefonaten via Festnetz oder Mobilfunk spielt sicherlich das Arbeiten im Home Office eine große Rolle. Zudem könnte auch das Homeschooling hier einen Anteil haben, da mitunter Schüler und Lehrer via Telefon miteinander kommunizieren. Unter anderem deswegen, weil die Online-Plattformen für das Homeschooling wie beispielsweise Mebis zeitweise überlastet sind.

Neben den Telefonaten legte 2020 auch der Datenverkehr deutlich zu. Wegen des Lockdowns dürfte das niemanden überraschen. Der Datenverkehr im Kabel-Glasfasernetz von Vodafone stieg im Vergleich zu 2019 um 30 Prozent an. Insgesamt rauschten 11 Exabyte Daten – das sind 11.000.000.000 Gigabyte – durch das Kabel-Glasfasernetz von Vodafone. In den Jahren zuvor war die Datenmenge meist um die 20 Prozent gestiegen. Im Mobilfunk-Netz von Vodafone gingen im vergangenen Jahr 1,13 Milliarden Gigabyte Daten durch das Netz - 37,5 Prozent mehr als 2019.

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